Referent_innenrat fordert die Ausladung von Martin Walser

Für den 24. April 2012 ist der Autor Martin Walser eingeladen im Rahmen der Reihe „Berliner Reden zur Religionspolitik“ an der Humboldt-Universität über Rechtfertigung zu referieren. Der Referent_innenrat fordert die Universität zur Ausladung Walsers auf.

erstellt: 23.04.12, 20:38 | geändert: 23.04.12, 20:38 | lesen | nach oben

Ausschreibung BAföG-Beratung

Zum 15.04.2012 wird eine Stelle ausgeschrieben für die BAföG-und Unterhaltsberatung

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erstellt: 12.03.12, 16:17 | geändert: 12.03.12, 16:18 | lesen | nach oben

Sprechzeiten während der vorlesungsfreien Zeit

Während der vorlesungsfreien Zeit bietet der Refrat Sprechzeiten von Montag bis Donnerstag, 12- 15 Uhr an.
Ab dem 10.04.12 haben wir wieder regulär (Montag-Donnerstag 12-16 Uhr, Mittwoch 12-18 Uhr) geöffnet.
erstellt: 21.02.12, 14:10 | geändert: 06.03.12, 15:21 | lesen | nach oben

www.einklage.de ist online

Ab heute ist das Einklageportal der Berliner und Brandenburger ASten bzw. des Refrats online. Unter www.einklage.de findet ihr viele nützliche Informationen zum Thema Einklagen sowie die Kontakte zu den jeweilige Hochschulen. Schaut mal vorbei, wenn ihr euch einklagen wollt oder einfach nur interessiert seid.
erstellt: 10.08.11, 10:28 | geändert: 02.01.12, 17:20 | lesen | nach oben

Auschreibung Enthinderungsberatung

Zum 1.2.2012 wird eine Stelle für Beratung Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung ausgeschrieben.

Bewerbungsschluss ist der 5.1.2012

Ausschreibungstext als pdf
erstellt: 07.12.11, 13:10 | geändert: 07.12.11, 13:10 | lesen | nach oben

Semesterticket-Entschädigung

Liebe Mitstudierende,

einige von Euch haben dieses Semester ohne Semesterticket anfangen müssen.
Nicht, weil sie irgendetwas falsch gemacht haben, sondern weil die HU mit
den Immatrikulationen und Umschreibungen nicht nachgekommen ist.

Wir haben in den letzten Wochen mit vielen von Euch geredet und mit noch
mehr per Email in Kontakt gestanden. Jetzt hat die Uni endlich einen
formalisierten Weg gefunden, um Euch Eure Auslagen zurückzuerstatten. Die
Modalitäten erfahrt Ihr unter http://u.hu-berlin.de/erstattung
erstellt: 31.10.11, 22:13 | geändert: 31.10.11, 22:14 | lesen | nach oben

Auschreibung Enthinderungsberatung

Zum 15.09.2011 wird eine Stelle ausgeschrieben für die Beratung Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung.

Auschreibung als .pdf
erstellt: 02.08.11, 14:31 | geändert: 02.08.11, 14:31 | lesen | nach oben

Weniger Platz für Härtefälle an der HU HU-Präsidium setzt repressive neue Satzung gegen das Votum des Akademischen Senats durch

Pressemitteilung vom 14. Juni 2011

In der heutigen Sitzung des Akademischen Senates wurde die Zugangs- und
Zulassungssatzung behandelt, welche den Zugang zum Studium regelt. Während
in einige Studiengängen das Zulassungsverfahren schon nach der alten
Ordnung läuft, wollte das Präsidium der HU heute noch schnell eine neue
Ordnung verabschieden, die bereits ab morgen gelten soll. Dieser
Sachverhalt ließe laut Präsidium eine Ablehnung der aus Studierendensicht
problematischen Satzung nicht zu.
erstellt: 24.06.11, 15:42 | geändert: 24.06.11, 15:42 | lesen | nach oben

Ausschreibung Arbeitsrechtliche Anfangsberatung

Zum 01.10.2011 wird in der Arbeitsrechtlichen Anfangsberatung des
Referent_innenRats eine Stelle ausgeschrieben. Die Stelle wird in
Kooperation mit DGB, Ver.di und GEW (HU.BER.NET) ausgeschrieben. Details
im Anhang.

Ausschreibungstext als pdf
erstellt: 14.06.11, 17:08 | geändert: 14.06.11, 17:09 | lesen | nach oben

Vorläufige Änderung Telefonnummern

Die Sozialberatung und der Medienraum sind im Moment nicht unter den üblichen Telefonnummern erreichbar. Die vorläufigen Nummern sind:

030 2093-

Arbeitsrechtliche Anfangsberatung/Enthinderungsberatung -46637
Beratung für ausländische Studierende -46647
Bafög-Beratung -46649
Beratung Studierende mit Kind(ern)/Kinderladen -46651
Medienraum -46640

In ein paar Tagen dürften die alten Nummern dann wieder erreichbar sein.
erstellt: 17.05.11, 15:25 | geändert: 18.05.11, 11:18 | lesen | nach oben

"My skin is your border"

EINLADUNG ZU EINEM RASSISMUSKRITISCHEN THEATERWORKSHOP

Lust a
uf Sensibilisierungsarbeit? Noch nie Theater gemacht oder nur noch nicht getraut? Oder schon Erfahrung? Ihr seid zusammen mit andern kritischen Menschen zu einem zweitägigen Theaterworkshop am Samstag, den 21. Mai und am Sonntag, den 22. Mai jeweils 12:00-16:00 Uhr eingeladen, um zu lernen, wie es geht.

Anhand
von Dialogfragmenten aus dem Stück „Heimat, bittersüße Heimat“ von Label Noir, in dem Erfahrungen des ‚Anders-Deutsch-Seins’ in Deutschland im Mittelpunkt stehen, werden wir im Workshop sowohl die Grundlagen des Theater-Machens erlernen als auch explizit die Rollenspiele proben, die dann in den Seminaren an der Humboldt Universität und gerne auch an anderen Orten aufgeführt werden.

Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Fragen und verbindliche Anmeldung bis zum Mittwoch 18. Mai an Marie (pm@refrat.hu-berlin.de)
erstellt: 16.05.11, 23:38 | geändert: 16.05.11, 23:46 | lesen | nach oben

Nicht nur für die Ohren - das Kulturreferat lädt ein


Vier Abende rund um das Thema Hörspiel werden euch das Sommersemester über begleiten. In gemütlicher Caféatmosphäre werden wir uns Hörspiele anhören, darüber austauschen und vielleicht den Unistress ein wenig an uns vorüberziehen lassen können. Gemeinsam mit Oliver Rohrbeck, der vor Allem durch die Figur Justus Jonas (die drei ???) bekannt wurde, wird es einen Einblick in den Alltag der Hörspielproduktion geben, der den Mythos 'Hörspiel' evtl. ein klein Wenig entzaubern wird. Darüber hinaus wird Oliver Rohrbeck am letzten Themenabend noch mal vor Ort sein, an dem es die Möglichkeit geben wird mit ihm ein Hörpspiel live einzusprechen.

Die Veranstaltungsreihe findet im regelmäßigen zwei-Wochen Rythmus statt, jeweils 18 Uhr im SBZ Krähenfuß (kurz Krähe)

Um nähere Informationen zu erhalten, klickt auf die Flyer:

Nicht nur für die Ohren - Flyer Vorderseite
Nicht nur für die Ohren - Flyer Rückseite
erstellt: 15.05.11, 20:52 | geändert: 15.05.11, 20:52 | lesen | nach oben

Tarif-Verhandlungen StudTV 2011

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

du arbeitest als Studentische_r Beschäftigte_re an einer Berliner
Hochschule? Oder du kennst jemanden der so arbeitet? Dann kannst du Teil
einer bundesweit einmaligen Tarifbewegung werden! Denn nur in Berlin
existiert seit Ende der 70er Jahre ein Tarifvertrag für die
Studentischen Beschäftigten. Es geht nun darum, diesen Tarifvertrag aus
2003 an die heutige Situation anzupassen.
erstellt: 19.04.11, 10:23 | geändert: 19.04.11, 10:23 | lesen | nach oben

Petition gegen BerlHG-Novelle

Das "Aktionsbündnis Hochschulnovelle" hat eine Online-Petition gegen die aktuelle Novelle des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) gestartet, die bald vom Berliner Abgeordnet_innenhaus verabschiedet werden soll.

Link zur Online-Petition
erstellt: 23.03.11, 14:54 | geändert: 07.12.11, 13:13 | lesen | nach oben

Berufung gegen den Zentralen Wahlvorstand der HU

Die Studierenden der HU legen Berufung im Fall des Wahlverfahrens von Frau Dr. Gutheil zur Vizepräsidentin für Haushalt ein.
erstellt: 24.11.10, 22:15 | geändert: 24.11.10, 22:16 | lesen | nach oben

Gemeinsam kreativ gegen diskriminierende Werbung

Workshop am 24. und 25. November, Unter den Linden 6 Raum 3119

Interessierst Du Dich für Themen wie Gleichstellung oder Antidiskriminierung? Hast Du Ideen, Fragen, Vorstellungen und weißt bis jetzt noch nicht, wie und wo Du Dich einbringen kannst? Hast Du Interesse, mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen und gemeinsam aktiv zu werden? Wenn Du die eine oder andere Frage mit Ja beantworten kannst, haben wir hier was für Dich:
erstellt: 16.11.10, 17:25 | geändert: 16.11.10, 17:25 | lesen | nach oben

Verwaltungsgerichtliche Ohrfeige für den Zentralen Wahlvorstand der HU

Heute hatte das Verwaltungsgericht Berlin über die Klage eines
studentischen Mitglieds des Konzils der Humboldt-Universität zu Berlin
zu entscheiden gehabt. Dabei ging es um die Frage, ob die Markierung der studentischen Stimmzettel bei der Wahl einer Vizepräsidentin für Haushalt, Personal und Technik unzulässig war.

Das Gericht entschied, dass ein Verstoß gegen die Grundsätze der freien, gleichen und geheimen Wahl vorliegt. Enttäuschenderweise wurde die Wahl in der Konsequenz jedoch nicht für nichtig erklärt.
erstellt: 02.11.10, 23:04 | geändert: 02.11.10, 23:07 | lesen | nach oben

Neuwahl für Gutheil? Das Verwaltungsgericht entscheidet.

Liebe Student_innen,

an diesem Dienstag, den 2. November 2010 findet um 10 Uhr im Verwaltungsgericht Berlin (Kirchstraße 7, 10557 Berlin) die mündliche Verhandlung in der Verwaltungsstreitsache "Gruß./.HU" (mehr Informationen s.u.) statt.

Wir möchten euch herzlich dazu einladen, an der Verhandlung teilzunehmen. Seid bitte rechtzeitig da, da es bei großem Andrang zu Wartezeiten kommen kann und vergesst euren Personalausweis nicht. Den Sitzungssaal entnehmt ihr bitte dem Terminaushang im Eingangsbereich.
erstellt: 01.11.10, 08:01 | geändert: 01.11.10, 08:01 | lesen | nach oben

Sprechstunde in Adlershof

Ab Montag, den 01.11.2010 finden Sprechstunden des Referats für Lehre und Studium auch in Adlershof statt. Immer Montags von 13:00 - 15:00 Uhr im Büro im Johann-Neumann-Haus (RUD 25, 2\'324).
erstellt: 01.11.10, 07:16 | geändert: 01.11.10, 07:17 | lesen | nach oben

Semestereröffnungsparty 10/11

Flyer Semestereröffnung WS 10/11
Freitag, 29.10.20110 22 Uhr
SBZ Krähenfuß, HU-Ostflügel, Dorotheenstraße 17

line-up:

paso & b-channel (berlin)- Minimal/Tech House/Techno
lake people (leipzig)- liveact /// http://www.myspace.com/lejkpiepel
schneller TM (berlin)- liveset /// http://www.myspace.com/minipol
Flyer-Download (.pdf)
erstellt: 19.10.10, 18:41 | geändert: 19.10.10, 19:22 | lesen | nach oben

Einführungsveranstaltungen zum neuen Semester

"World-Cafe"
Der Info-Markt für studentische Initiativen und Strukturen an der HU!

Lust in der Uni aktiv zu werden? Comics zu zeichnen? Veranstlungen zu organisieren? Dich mit hochschulpolitischen Themen zu beschäftigen? Dann komm zum World-Cafe und lerne die Inis an der HU kennen. Am 27. Oktober 2010 von 12-16 Uhr im Foyer des Hauptgebäudes, Unter den Linden 6.
erstellt: 11.10.10, 11:28 | geändert: 18.10.10, 07:56 | lesen | nach oben

Forum Femina Anima

Am 28.10.2010 findet das erste Vernetzungstreffen für Frauen mit cronischen Erkrankungen und Behinderungen statt:

Universitätsgebäude am Hegelplatz
Dorotheenstraße 24
Fakultätsraum 3.246 (Haus 3, 2. Etage)

Auf Wunsch Gebärdensprach-Dolmetsching. Anmeldung bitte bis zum 21.10.2010 unter
beratung.enthinderung@refrat.hu-berlin.de

Flyer zum Herunterladen
Beratung für Studierende mit Behinderung / chronischer Erkrankung - Enthinderungsberatung
erstellt: 05.10.10, 19:48 | geändert: 05.10.10, 19:52 | lesen | nach oben

Einklage: Sprechstunde jeden Donnerstag 12 bis 14 Uhr


Bitte seid möglichst pünktlich um 12 Uhr in den Räumen des RefRats und bringt Zeit mit!

Zur Vorbereitung solltet Ihr unbedingt den Einklage-Reader und unsere Fragen und Antworten-Sammlung lesen!

Emails an lust@refrat.hu-berlin.de
erstellt: 03.09.10, 12:10 | geändert: 28.09.10, 13:33 | lesen | nach oben

Studium und Lehre aktiv gestalten - im HU-Präsidium!

Noch läuft die Bewerbungsfrist für das Amt des/der Vizepräsident_in für Lehre und Studium. Dieses Amt steht auch Studierenden offen, hier der Aufruf zur Mitarbeit des RefRats.
erstellt: 01.09.10, 16:42 | geändert: 02.09.10, 13:24 | lesen | nach oben

Frisch gezwitschert... Der RefRat bei Twitter!

Der RefRat ist nun auch bei Twitter.com dabei! Wenn ihr ergänzende Infos, aktuelle Hinweise oder einfach nur über die wichtigsten Dinge vom RefRat auf dem Laufenden bleiben wollt, dann schaut doch mal vorbei:
http://twitter.com/RefRatHU

Unser Twitter-Account ist kein konkurrierendes Angebot zu unserem bisherigen Webauftritt, sondern soll vor allem dazu dienen, die wichtigsten Infos von unseren Webseiten kurz und knackig zu bündeln, sodass mensch stets aktuell informiert ist. Wir hoffen zudem, über diesen Weg hochschulpolitisch interessierte Menschen zu erreichen, die sich sonst nicht auf unsere Webseite verirren.
erstellt: 04.08.10, 16:16 | geändert: 25.08.10, 13:43 | lesen | nach oben

"Das ist doch kein Wetter!"


Herzliche Einladung zum Sommerfest am Donnerstag, den 15. Juli 2010 ab 15.00 Uhr auf dem Hegelplatz (Dorotheenstraße 24).
erstellt: 12.07.10, 07:31 | geändert: 25.08.10, 13:43 | lesen | nach oben

Serverausfall

Gestern Abend ist unser Mail- und Webserver ausgefallen. Aufgrund dessen ist es zu erheblichen Störungen gekommen.
So waren unsere Webseiten bis von Montag Abend (5.7.2010) bis Dienstag Abend (6.7.2010) nicht oder schlecht erreichbar, es konnten keine Mails geschrieben werden und es sind auch keine angekommen. Im Normalfall sollte letzteres mit einer Fehlermeldung quittiert worden sein. Sollte es sich um wichtige Mails handeln, schickt diese bitte einfach nochmal. Betroffen sind alle Mailadressen, die mit refrat.hu-berlin.de und  stupa.hu-berlin.de enden. Adressen mit stuki.hu-berlin.de, stuki-hu.de und pruefstand.net könnten ebenso betroffen sein.

Das Problem ist, was den Mailverkehr angeht, behoben. Bei den Webseiten kann es bis zum Wochenende unter Umständen noch zu Einschränkungen kommen.
erstellt: 06.07.10, 22:29 | geändert: 06.07.10, 22:29 | lesen | nach oben

Frauenvollversammlung am 14.Juli 2010

Liebe Studentinnen,

am 14. Juli 2010 um 14 Uhr findet die nächste Frauenvollversammlung im Raum 1072 des Hauptgebäudes der HU statt. Diese Vollversammlung (VV) wählt die Referentin(nen) für alle Frauen des Referent_innenRates der HU.

 


erstellt: 01.07.10, 11:39 | geändert: 01.07.10, 12:03 | lesen | nach oben

S-Bahn Zahlung Übersicht

Aus Übersichtgründen haben wir jetzt einen Extra-Link für die S-Bahn gesetzt (siehe rechts), wo alle Beiträge zusammengefasst sind. Dort gibt es auch die FAQ´s.
erstellt: 25.06.10, 17:08 | geändert: 25.06.10, 17:08 | lesen | nach oben

Einladung zur öffentlichen Anhörung

Liebe Student_innen

wir möchten Euch dringend darauf aufmerksam machen, dass am kommenden

Dienstag, 15.6., 9 h ct das Konzil zur
öffentlichen Anhörung der Kandidatin für den Posten der Vizepräsident_in für Haushalt
 


stattfindet. Am Dienstag darauf, den 22.06.2010 soll dann bereits die Wahl über die
Bühne gehen.

Einzige Kandidatin ist Frau Dr. Ulrike Gutheil, derzeit noch (umstrittene) TU-Kanzlerin. Dienstag morgen ist nahezu die einzige Möglichkeit Vorbehalte gegenüber der Kandidatin öffentlich zu diskutieren und das Wahlverfahren zu kritisieren, was sich mit einer solchen Einer-Liste quasi delegitimiert.

Wir freuen uns, wenn viele Menschen an der Anhörung teilnehmen und sich mit (kritischen) Fragen am Diskussionsprozess der öffentlichen Anhörung beteiligen.

Dienstag, 15.06 | 9:00 Uhr | Senatssaal der HU, Hauptgebäude UL 6

 

erstellt: 14.06.10, 15:28 | geändert: 14.06.10, 16:25 | lesen | nach oben

Briefwahl für Gremienwahlen bis 8. Juni 2010 (15 Uhr) beantragen!


Am 23. Juni 2010 sind wieder Wahlen zum Akademischen Senat und zum Konzil. Die Briefwahl kann noch bis zum 8. Juni 2010 um 15 Uhr beantragt werden!
erstellt: 03.06.10, 13:58 | geändert: 15.06.10, 08:59 | lesen | nach oben

Alles ist politisch?!

Das "Unpolitische" als Wesensmerkmal der deutschen Universitäten
und der Kampf um ein politisches Mandat der Studierendenschaften


Analysen und Fragen von dem Historiker Gerhard Schäfer, der Rechtsanwältin Martina Zünkler und der Referentin für Politisches Mandat und Datenschutz im RefRat HU Marie Melior.


Eine Veranstaltung aus der Reihe Nachlese - die üble im Rahmen der Ausstellung stud.Berlin

Do 20. Mai 2010 | 18:30 Uhr

Foyerbühne auf der Hegelbahn (Unigebäude Dorotheenstr. 24)

Infos zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung: www.humboldt2010.de

erstellt: 24.05.10, 00:38 | geändert: 24.05.10, 00:52 | lesen | nach oben

Freiräume - Studienräume - Lebensräume

Eine Veranstaltung aus der Reihe Nachlese - die üble im Rahmen der Ausstellung stud.Berlin

Do 20. Mai 2010 | 18:30 Uhr

Foyerbühne auf der Hegelbahn (Unigebäude Dorotheenstr. 24)


Ideen brauchen Räume, freie Räume. Freiräume geben Menschen die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse zu entwickeln und eine eigene Identität wahrzunehmen. Nur selten stehen solche Räume einfach zur Verfügung, wollen gefüllt oder besetzt werden. In den meisten Fällen müssen Freiräume gegen bestehende Konventionen, Gesetze und Ressentiment mit viel Kreativität und Beharrungsvermögen durchgesetzt und verteidigt werden. Damit ein Freiraum jedoch frei, ein offener Raum auch offen bleibt, braucht es mehr als nur eine gute Idee.

Studentische und Stadtprojekte stellen sich vor und berichten von den Bedingungen und Möglichkeiten für alternative Lern-, Studier- und Lebenswelten. Zu Beginn der Veranstaltung wird zudem ein Blick in das 19. Jahrhundert geworfen und gefragt, warum Studium heute vor allem mit Arbeit, früher jedoch viel mit Trinken zu tun hatte...

mit: SBZ Krähenfuß, projekt archiv e.V., Projekt Scherer Str., HisKomStuPaHU, u.v.a.m.

 

Infos zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung: www.humboldt2010.de

erstellt: 17.05.10, 16:03 | geändert: 17.05.10, 16:13 | lesen | nach oben

Immer wieder S-Bahn

Liebe Studierende,
Was die S-Bahn betrifft ist leider noch Geduld gefragt. Die S-Bahn
versucht uns gegenüber ein Entschädigungsmodell durchzusetzen bei dem
eventuelle Rückläufer (Post), nicht über den RefRat verwaltet werden
können.
erstellt: 11.05.10, 14:14 | geändert: 25.06.10, 14:51 | lesen | nach oben

S-Bahn will Studierende im Sommersemester nicht entschädigen

Nachfolgend der Text einer Pressemitteilung zu den Verhandlungen gestern. Konkretes gibt es aber noch nicht :).

erstellt: 24.03.10, 14:48 | geändert: 25.06.10, 14:50 | lesen | nach oben

S-Bahn-Entschädigungen Stand März

Es gibt nun sehnsüchtig erwartete neue Informationen bezüglich der Entschädigungen der S-Bahn an uns: Die Auszahlung steht nun endlich kurz bevor. Es kann und wurde aber noch nichts verschickt, da noch kein Vertrag unterschrieben ist! (upgedated am 15. März)

erstellt: 12.03.10, 11:46 | geändert: 25.06.10, 14:50 | lesen | nach oben

Neues zu der S-Bahn-Entschädigung

Nach langer Zeit gibt es wieder Neuigkeiten zu den S-Bahn-Entschädigungen. Zusätzlich zu den schon lange versprochenen (aber von der S-Bahn noch immer verzögerten) Entschädigungen für den Dezember '09 sollen nun auch zwei Monate (also jeweils ein Sechstel des Semestertickets) in diesem Jahr erlassen werden. Welche Monate und mit welchen Modalitäten ist noch nicht klar.
Details im Artikel...
erstellt: 29.01.10, 16:51 | geändert: 25.06.10, 14:49 | lesen | nach oben

AusländerInnen-Vollversammlung 18.01.2010

Wie jedes Jahr wird auch Anfang 2010 ein neues

AusländerInnen- und Antirassismus-Referat gewählt.

In Vorbereitung darauf findet am 18. Januar um 18.00 im Café Krähenfuß eine AusländerInnen-Vollversammlung statt. Dort können sich alle interessierten ausländischen Studierenden als KandidatInnen vorstellen oder sich einfach an der Diskussion beteiligen. Wenn möglich, soll diese Vollversammlung eine Empfehlung an das StudentInnenparlament bezüglich der KandidatInnen für das Antirassismus-Referat aussprechen.

Wir wollen versuchen, alle ausländischen Studierenden anzusprechen und für ein politisches Engagement zu gewinnen. Das antiRa-Referat braucht den Input und die Unterstützung der ausländischen Studierenden:

Welche Wünsche habt Ihr an die Arbeit des antiRa-Referats? Was sind eurer Meinung nach seine wichtigsten Aufgaben?

Und welche Aussenwirkung soll das antiRa-Referat haben?

 

Die Probleme der ausländischen Studierenden sind vielfältig und unterschiedlich. Viele StudentInnen kommen aus europäischen Ländern und glauben, sie wären quasi Inländer und bedürften keines AusländerInnen- und schon gar nicht eines Antirassismus-Referats. Was die konkreten Probleme der einzelnen Studierenden sind, lässt sich aber nur im Austausch und in der politischen Praxis herausfinden.

Natürlich sind nicht nur ausländische Studierende sondern auch von Rassismus betroffene Studierende willkommen.

 

Es gibt mit Chamberlin Wandji bereits einen kompetenten Bewerber, der mit Euch auf der AusländerInnen-VV über seine Vorstellungen und Pläne diskutieren wird.

Wir hoffen auf eine möglichst zahlreiche Beteiligung von Euch!

 

Wir sehen uns am 18. Januar um 18.00 im Café Krähenfuß, HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Ostflügel, Erdgeschoß.

erstellt: 12.01.10, 16:07 | geändert: 12.01.10, 16:07 | lesen | nach oben

Vollversammlung am 6. Januar um 16 Uhr

Das Streikplenum der HU und der RefRat laden alle Studierenden herzlich ein zur studentischen Vollversammlung zu kommen, am 6. Januar um 16 Uhr.

Mitte: Audimax, Hauptgebäude, Unter den Linden 6
Adlershof: Konferenzraum im Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26

Der Forderungskatalog an den Akademischen Senat und das Präsidium der HU wurde dem
Akademischen Senat am 8. Dezember 2009 vorgelegt. Voraussichtlich wird es dazu eine außerordentliche Sitzung des AS geben.

Um diese Sitzung und damit die Auseinandersetzung um die konkrete Umsetzung der studentischen Forderungen vorzubereiten und das weitere Vorgehen in den Gremien sowie darüber hinaus
zu besprechen, hat das Streikplenum beschlossen zur gemeinsamen Diskussion im Rahmen einer Vollversammlung einzuladen (Einberufung durch den RefRat per Beschluss gemäß § 12 Abs. 1 Alt. 1 Satzung der StudentInnenschaft der HU).  

Es geht um die Neugestaltung und Verbesserung der Studienbedingungen!
Kommt zahlreich und bestimmt mit!
erstellt: 21.12.09, 13:36 | geändert: 21.12.09, 13:36 | lesen | nach oben

Abschluss trotz Abbruch

Das neue BA/MA System bietet für viele Studienabbrecher_innen des alten Systems die Möglichkeit doch noch einen Abschluss zu bekommen. Wie das funktioniert verrät das Merkblatt.

Abschluss trotz Abbruch

Wie sich ein abgebrochenes Studium doch noch abschließen lässt.

 

Referat für Lehre und Studium des ReferentInnenRates der HU Berlin

 

Mit der flächendeckenden Einführung des BA/MA, erhalten Abbrecher_innen der alten Studiengänge (Magister, Diplom, Lehramt) eine Chance, ihr altes Studium doch noch mit einem Abschluss zu versehen. Ermöglicht wird dies durch die Anrechnung der Studien- und Prüfungsleistungen (aus dem abgebrochenen Studium) auf ein neues BA-Studium. In der Praxis heißt das also, dass die Studienleistungen bspw. aus dem Magisterstudiengang Geschichte im BA Geschichte angerechnet werden. Wer die Zwischenprüfung bzw. das Vordiplom bereits im alten Studiengang abgelegt hatte, sollte im BA mindestens im 4. Fachsemester eingestuft werden, so dass die Berechtigung zum Ablegen der BA-Arbeit nur ein Semester entfernt ist. Können noch wenige weitere Studienleistungen (meistens reicht ein Leistungsschein/Übungsschein) und/oder praktische Erfahrungen aus Berufstätigkeit (nicht zwangsläufig aus dem Berufsfeld des Studienganges) eingebracht werden, sind die Voraussetzungen für eine direkte Zulassung zur Abschlussarbeit erfüllt.

 

ACHTUNG: Die Fragen und Schritte gelten zwar bundesweit, jedoch kann es aufgrund örtlicher Sonderregelungen (z.B. Fristen, Anerkennungspraktiken) zu Abweichungen kommen.

 

Was sind die Voraussetzungen?

  • Das Verfahren ist sowohl an Fachhochschulen und Universitäten möglich.

     

  • Jede_r der_die Zwischenprüfung/Vordiplom abgelegt haben. Dies sollte sowohl im zukünftigen Haupt- und Nebenfach der Fall gewesen sein.

     

  • Wer die Zwischenprüfung noch nicht oder nur in einem Fach abgelegt hat, kann sich trotzdem die bereits erbrachten Leistungen anrechnen lassen. Die fehlenden Studienleistungen müssen dann im BA-Studium nachgeholt werden.

     

  • Man darf nicht schon einmal im BA-Studiengang immatrikuliert gewesen sein und eine Prüfung endgültig nicht bestanden haben.

     

  • Zwar kann man sich theoretisch auch Studienleistungen anrechnen lassen, die 30 Jahre und mehr zurückliegen, allerdings wird es mit zunehmendem Alter der Studienleistungen schwerer, diese anrechnen zu lassen, da sich die Inhalte und Methoden des Faches geändert haben können. Unproblematisch dürften unseres Erachtens allerdings Studienleistungen von vor 10-15 Jahren sein (bei einigen Fächern sogar noch länger).

     

  • Nach der aktuellen Beschlusslage der Kultusministerkonferenz können bei entsprechenden Voraussetzungen sogar Immatrikulationen direkt in den Master möglich werden. Um diese Voraussetzung zu erfüllen, sollte das abgebrochene Studium jedoch schon sehr weit voran geschritten sein.

 

Mit welchen Fächern funktioniert das?

  • Theoretisch mit allen Fächern, welche einen BA anbieten (auch Lehramt!)

     

  • Ausgeschlossen sind derzeit noch die Staatsexamensfächer (z.B. Medizin und Jura)

 

 

Das Verfahren Schritt für Schritt

 

  1. Sammeln

    Alte Scheine und Prüfungszeugnisse (sofern vorhanden) zusammensuchen. Sollten Scheine verloren gegangen sein, können sie meist von der entsprechenden Hochschule nochmals ausgestellt werden.

 

  1. Vorbereitung

    Anhand der von den Instituten im Internet veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen, sowie den Modulbeschreibungen, kann man bereits vor der Einstufung selbst den ungefähren Studienstand feststellen.

 

  1. Einstufung ins höhere Fachsemester

    Diese Scheine müssen von der jeweiligen Fakultät des gewünschten BA-Studienganges auf den neuen Studiengang angerechnet werden. Man erhält dann eine Einstufung in ein höheres Fachsemester.

 

  1. Bewerbung/Immatrikulation

    Mit dieser Einstufung bewirbt man sich fristgerecht bei der jeweiligen Hochschule für das höhere Fachsemester.Da in Deutschland in den höheren Fachsemestern des BA-Studiums meist noch gähnende Leere herrscht, sollten keine Probleme bei der Bewerbung und Immatrikulation auftreten.

ACHTUNG! Die jeweiligen Bewerbungstermine sollten beachtet werden, da sie sich von Hochschule zu Hochschule unterscheiden können. Außerdem haben manche Hochschulen eine sog. Altabiturient_innenregelung. In der Regel sind die Termine jedoch der 15. Januar und der 15. Juli für das jeweils darauf folgende Semester. Wenn die höheren Semester zulassungsfrei sind, können sich diese Termine sogar noch weiter nach hinten verschieben.

 

  1. Nötige Studienleistungen nachholen

    Sofern noch Studienleistungen für den sofortigen Einstieg in die BA-Arbeit fehlen, müssen diese im Zuge eines Studiums erbracht werden.

 

  1. Abschlussphase

    Wenn alle Voraussetzungen für die BA-Arbeit vorliegen, kann mit dieser unverzüglich begonnen werden. Die BA-Arbeit kann auch im Urlaubssemester geschrieben werden!

 

Mögliche Probleme

 

  1. Anerkennung

  •  

      Die Anerkennungspraxis von Hochschule zu Hochschule, ja sogar von Institut zu Institut ist sehr verschieden. Deshalb ist es wichtig, sich vorher selbst einen Überblick über seinen Studienstand zu verschaffen. Sollte die Anerkennung dennoch verweigert werden, kann ein Gespräch mit dem Prüfungsausschuss oder Studiendekan_in helfen.

  1. Kapazität

  •  

      Bei einigen Hochschulen sind auch schon die höheren Fachsemester des BA belegt. Hier sollte über eine Studienplatzklage nachgedacht werden.

      Weitere Infos → www.refrat.de/lust

 

In der Regel empfiehlt sich, diese Schritte vorher mit der jeweiligen Studierendenvertretung abzusprechen. Sollten unvorhergesehene Probleme auftreten, wendet Euch bitte an uns!

 

Kontakt:

Referat für Lehre und Studium des ReferentInnerates der HU

lust@refrat.hu-berlin.de

 

erstellt: 14.12.09, 17:09 | geändert: 18.12.09, 15:30 | lesen | nach oben

Abschlusschance für StudienabbrecherInnen

Die Umstellung der Abschlüsse auf BA/MA bietet für viele
StudienabbrecherInnen des alten Systems ungeahnte Möglichkeiten. Sie
können meist ohne viel Aufwand einen Hochschulabschluss im neuen System
nachholen.
erstellt: 14.12.09, 16:40 | geändert: 14.12.09, 16:42 | lesen | nach oben

95 Forderungen zur Reformation von Bildungsinstitutionen

erstellt: 17.11.09, 16:12 | geändert: 17.11.09, 16:13 | lesen | nach oben

Solidaritätserklärung des Referent_innenrats mit der Frauen_Lesben_Inter_Trans AG an der Uni Wien

Sexismus ist ein strukturelles, gesamtgesellschaftliches Problem und geht ALLE etwas an.

Dominantes Sprechverhalten, sexistische Beleidigungen sowie sexuelle Übergriffe sind als Teil dieser sexistischen Struktur anzusehen und sollten deswegen zu inhaltlichen Schwerpunkten gemacht werden.

Forderungen wie: 50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals gelten nicht nur für das Personal der Universitäten, sondern sollten sich auch in den Strukturen der Studierenden z.B. bei Protesten widerspiegeln.

Deswegen erklärt der Referent_innenrat der Humboldt Universität Berlin sich mit den Forderungen des Frauen_Lesben_Inter_Trans_Raum in Wien solidarisch.

Die Forderungen des Frauen_Lesben_Inter_Trans_Raumes im Einzelnen:

Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen am Podium!

Starkes Eingreifen von allen bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!

Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!

Mindestens 50% Frauen* bei Vorträgen, auf Podien, bei Diskussionsbeiträgen, etc.!

Mindestens 50% der Redezeit am Podium/im Plenum für Frauen*!

Respektvoller Umgang miteinander

Ein Frauen*raum, als Rückzugsraum, Schlafraum, Diskussionsraum, …

Geschlechtersensible Sprache bei Plakaten, Aushängen, Aussendungen, usw.

 

Mit antisexistischen und solidarischen Grüßen Refrat HU Berlin


 

erstellt: 12.11.09, 09:25 | geändert: 12.11.09, 09:32 | lesen | nach oben

HU besetzt


Das Audimax der HU ist seit der Vollversammlung aller Studierenden besetzt.
Die Studierenden der HU machen ernst mit ihren politischen Forderungen.

An der Versammlung nahmen über 800 Studierende in Berlin Mitte und auf dem HU-Campus Adlershof teil. In zahlreichen Redebeiträgen wurde nachdrücklich kritisiert, dass die Unileitung noch immer keinerlei Bemühungen unternimmt, die Forderungen der letzten Vollversammlung der Studierenden zu beachten, geschweige denn diese umzusetzen. Anfängliche Eingeständnisse im Akademischen Senat (z.B. zur Abschaffung von Funktionsstörungsatesten und Anwesenheitskontrollen) wurden sogar wieder rückgängig gemacht. Keinem einzigen der in den Forderungen artikulierten Interessen der Studierenden wurde entsprochen. Die Studierenden taten ihren Unmut darüber deutlich in ihrer Versammlung kund. Daneben erfolgten Redebeiträge zum Arbeitskampf der Gebäudereiniger_innen und des Studentenwerkes, in denen sich ausdrücklich für die Solidarität der Studierenden bedankt und gegenüber den Studierenden eine solche ausgesprochen wurde. Solidaritätserklärungen und Grußworte der besetzten Universitäten in Wien und Heidelberg waren ebenso zu hören wie konkrete Vernetzungsvorschläge durch Inititivengruppen an den einzelnen Fakultäten und Instituten.

Schließlich wurde auf Antrag aus der Menge der Teilnehmer_innen beschlossen, das Audimax zu besetzen, um den studentischen Forderungen den nötigen Ausdruck zu verleihen. Mehrere Dutzend Menschen halten sich noch immer in den Räumlichkeiten auf und arbeiten in Arbeitsgemeinschaften an ihrer Vernetzung, den Möglichkeiten zur Umsetzung der Forderungen an die Universitätsleitung und weiteren bildungspolitischen Ideen sowie alternativen Konzepten.

Nach Beschlusslage für eine Besetzung reagierte die Unileitung sofort mit der Benachrichtigung der Polizei. Die Strategie war klar: Eine Besetzung sollte unter allen Umständen verhindert werden. Präsident Markschies hatte zero tolerance verordnet und hielt sich den gesamten Abend unabkömmlich, spazierte jedoch entspannt am Unigelände vorbei. Denjenigen, die mit Verpflegung und Schlafsäcken zum Audimax kamen, sowie allen Dazuströmenden wurde der Zutritt zum Unigelände versagt. Dieses Verbot ließ die Unileitung durch die Polizei durchsetzen. Das gesamte Unigelände wurde abgeriegelt. Es wurde offen mit der Räumung des Audimax gedroht. Nach verschiedensten Verhandlungen und Abstimmungen blieben die Studierenden schließlich standhaft, eine Räumung blieb aus und die Polizei zog weitestgehend ab. Die Studierenden sind weiterhin in ihrem Audimax, das Gelände ist nach wie vor verriegelt. Sie werden im Audimax übernachten und morgen versuchen die Aktion weiter fortzusetzen...


erstellt: 12.11.09, 03:16 | geändert: 12.11.09, 03:30 | lesen | nach oben

Vollversammlung an der HU

Am 11. November um 16 Uhr startet im Audimax eine Vollversammlung.

Der Kampf um die Umsetzung sämtlicher Forderungen aus den bildungspolitischen Protesten des Sommers geht weiter. Einiges ist ins Rollen geraten, einiges bereits auf der Strecke geblieben. Auf der Vollversammlung wird es aktuelle Berichte zu den neuesten Entwicklungen geben sowie die Möglichkeit sich direkt zu vernetzen, um den Forderungen durch Aktivitäten an den einzelnen Fakultäten und Instituten wie auf Uniebene einen starken gemeinsamen Ausdruck zu verleihen und ihre Umsetzung kritisch zu begleiten...

Alle Studierenden sind für die Zeit der Vollversammlung von Anwesenheitspflichten in Lehrveranstaltungen befreit.

 

erstellt: 11.11.09, 12:12 | geändert: 11.11.09, 12:16 | lesen | nach oben

Studierende erklären Solidarität mit den Studentenwerks-Beschäftigten: gemeinsam gegen miese Löhne und prekäre Beschäftigung

Eine Delegation von 30 Studierenden verschiedener politischer Gruppen erklärte am heutigen Freitag auf der Personalversammlung des Studentenwerks ihre Solidarität mit den Beschäftigten in der Forderung nach höheren Löhnen und gesicherten Arbeitsverhältnissen und sicherte ihre Unterstützung im Fall eines Arbeitskampfes zu. Per 'Flashmob' unterbrachen die Studierenden die Versammlung und verlasen unter anhaltendem Jubel der Beschäftigten eine Grußbotschaft.
Die Geschäftsführerin des Berliner Studentenwerks, Frau Mai-Hartung, hatte die Tarifverhandlungen mit ver.di für solange ausgesetzt erklärt, bis die - vor allem in den Mensen tätigen - Niedriglohngruppen abgesenkt würden. Diese ohnehin prekär Beschäftigten bezeichnete sie als "Knautschzone", auf deren Rücken sie den Kostendruck des Berliner Senats abwälzen will. Zudem versuchte sie durchzusetzen, die Niedriglohngruppen schneller kündbar zu machen und setzte die Beschäftigten durch Leiharbeitskräfte unter Druck, die für gerade einmal 50% des eh schon geringen Lohns arbeiten. Den Studierenden suggerierte sie, ihr Geld doch wohl nicht für "Tellerwäscher" ausgeben zu wollen.

Ronny Matthes, Schwulenreferent des AStA FU, hierzu: "Die zunehmende Umgestaltung des Studentenwerks in ein profitorentiertes Unternehmen ist ebenso zu stoppen wie die schleichende Privatisierung. Frau Mai-Hartung ist in aller Schärfe aufgefordert, von ihrer beschäftigtenfeindlichen Lohnpolitik abzukehren. Angesichts der Abkoppelung des Studentenwerks von der bundesweiten Tarifsteigerung, sind Mai-Hartungs Vorstöße Schläge ins Gesicht der prekär Beschäftigten. Für uns steht fest: Im Falle eines Arbeitskampfes stehen wir Studierende Seite an Seite mit den Beschäftigten!"

"Die Geschäftsleitung meint offenbar, einen Streik der Beschäftigten mit der hohen Anzahl von Leiharbeitskräften untergraben zu können. Doch wir Studierende werden uns im Falle eines Streiks mit kreativen Aktionen einmischen. Zusammen mit den Beschäftigten werden wir dann dem Studentenwerk ökonomische Verluste bereiten, die die Geschäftsleitung nicht ignorieren kann", ergänzte Tobias Becker vom ReferentInnenrat der HU.

# Gemeinsame Presseerklärung vom AStA FU und dem ReferentInnenrat der HU #
erstellt: 25.09.09, 15:14 | geändert: 25.09.09, 15:21 | lesen | nach oben

Umfrage zur studentischen Sozialberatung in Adlershof

A-Hof Studierende haben keine Fragen/sozialen Krisen?
Rettungsring für die Beratung in Adlershof: Nehmt Teil an der Umfrage der Studentischen Sozialberatung. Wann und zu welchen Themen wollt ihr beraten werden?

...auf den Seiten der Studentischen Sozialberatung.
erstellt: 17.07.09, 01:08 | geändert: 17.07.09, 15:10 | lesen | nach oben

Forderungen der Studierenden-VV der HU

Am 10.06.09 fand in der HU (Adlershof und Mitte) eine Vollversammlung statt, an der sich etwas über 1000 Studierende beteiligten. Auf der Tagesordnung standen die Forderungen sowie die Teilnahme am Streik.

Die VV verabschiedete folgende Forderungen bei 12 Gegenstimmen.

Freier Zugang zum Master für Alle!

Für realistische Studienanforderungen. Runter mit dem Workload, weg mit
der „aktiven Teilnahme“!
Abschaffung der Zwangsberatung!

Abschaffung der Anwesenheitskontrollen in allen Veranstaltungen! Hier
genügt, wie bisher, die Selbsterklärung der Studierenden.

Wir sind keine gläsernen Studierenden! Keine „Funktionsstörungsatteste“
bei Krankheitsfällen!

Für eine faire Bezahlung der Dienstleistenden!

Für eine faire Bezahlung von Lehrbeauftragten!

Keine Zwangsexmatrikulation von Studierenden der Magister- und
Diplomfächer! Wer abschließen möchte, soll abschließen können, egal wie
lange es dauert.

Kein Kaputtsparen von Fächern!
Für eine Weiterführung der Ur- und Frühgeschichte sowie der
Interkulturellen Fachkommunikation.

Mehr Bücher und Dubletten für das Grimmzentrum! Für die Beibehaltung der
bisher gültigen Ausleihmodalitäten und die Ausweitung der Öffnungszeiten

Für optischen und mentalen Umweltschutz: Freiheit von Reklame und
Konsumdruck an der Universität. Nachhaltigkeit auch im Unibetrieb!

Für eine Auseinandersetzung mit und Bekämpfung von strukturellem Rassismus
und das Angebot von Extra-Sprach-Tutorien für ausländische Studierende.

Erhöhung der Studienplatzkapazitäten!

Politisches Mandat für die Studierendenschaft!

Wiederbelebung des Mittelbaus!

180 Millionen+x Euro für die Ausfinanzierung der Universitäten in Berlin

Rechenschaftsberichte der Institute bei hohen Abbrecherquoten!

Aussetzen der Anwesenheitspflicht während des Streiks!


Weiterhin verabschiedete die VV bei wenigen Gegenstimmen die Teilnahme am Streik.
erstellt: 15.06.09, 16:43 | geändert: 15.06.09, 16:51 | lesen | nach oben

Besetzung an der HU

Heute, gegen 13:30, bildete sich eine Gruppe von 40 Studierenden, die
friedlich einen sogenannten Freiraum für kritische Bildungsinhalte im
Seminargebäude am Hegelplatz (Dorotheenstr. 24) einforderten und seitdem
die vierte Etage besetzt halten. Schon während einer Aktion, in der
Ballons mit Forderungen der Studierenden in die Luft stiegen, entrollten
einige Aktivist_innen ein großes Transparent von der Terasse, in dem sie
für freie und selbstbestimmte Bildungsmöglichkeiten eintreten, und luden
alle zu frisch gekochtem Kaffee ein. Schon kurz danach wurden
Verhandlungen mit der Universitätsleitung aufgenommen um auch nach der
Bildungsstreikwoche unabhängige und kritische Seminare anzubieten. "Der
Bildungsstreik ist hier nur ein Aufhänger", so Sabine Hufschmied.

Am Seminargebäude am Hegelplatz finden sehr viele Veranstaltungen
unterschiedlicher Fächer statt. "Umso schlimmer, wenn dann nicht mal zwei
Stellwände für die Studierenden zur Verfügung stehen." Nun gibt es ein
Café und fünf Seminarräume. "Die werden mit Seminaren von Studierenden,
kritischen Lehrenden, aber auch anderen Interessierten gefüllt werden", so
Hufschmied weiter. Sie verwies auf ein Programmheft, das im Zuge der
Besetzung verteilt wurde.
erstellt: 15.06.09, 15:42 | geändert: 15.06.09, 15:43 | lesen | nach oben

Luftballons gefährden Berliner Luftraum

Im Verlauf einer spontanen Auftaktveranstaltung, in der Luftballons mit Forderungen gen Himmel stiegen, machten Studierende erstmals während des Bildungsstreiks Bekanntschaft mit der Berliner Polizei. Diese versuchten nach der Veranstaltung die Personalien von vermeintlichen Teilnehmer_innen festzustellen, indem sie einen schwerwiegenden Eingriff in den Berliner Luftraum sahen. "Jetzt haben wir doch einen Grund", so ein Polizist kurz vor dem Zugriff.

Wenige Meter weiter in der Universitätsstr. wurde die Polizei ebenfalls aktiv. Dort war es nach einer Instituts-Vollversammlung zu spontanem Protest auf der Straße gekommen. Erst nach langer Kommunikation verzichtete die Polizei auf eine Auflösung der Versammlung.

"Bei dem Bildungsstreik wird es doch noch zu spontanen Aktionen kommen dürfen und wir hoffen, dass die Berliner Polizei weitere solche Einschüchterungen unterlässt", sagt Ralf Schmidt vom ReferentInnenRat der HU.

erstellt: 15.06.09, 15:35 | geändert: 15.06.09, 15:41 | lesen | nach oben

Humboldt-Universität verschickt E-Mail von Burschenschaft

Am heutigen Dienstag, dem 9. Juni 2009, erhielten über 26 000 Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin eine Mail in der eine Veranstaltung der Berliner Burschenschaft „Der Märker“ beworben wurde. Diese wurde über den öffentlichen Verteiler der HU versandt, ein Verteiler, der so streng moderiert wird, dass es selbst dem ReferentInnenRat (gesetzlich AStA) sowie dem Studierendenparlament, also den gewählten VertreterInnen der verfassten Studierendenschaft, kaum möglich ist, Informationen über diesen an Studierende zu verbreiten.

 

Tobias Florek vom ReferentInnenRat zeigt sich entsetzt: „Es ist mir unverständlich wie die Universität erlauben kann, dass reaktionäre Vereinigungen wie die Märker quasi-offizielle E-Mails verschicken können.“

 

Bei studentischen Korporationen wie den Märker handelt es sich um elitäre Vereinigungen, die durch äußerst stark ausgeprägte interne Hierarchien, anti-egalitärem Denken und Autoritarismus gekennzeichnet sind. Seit Jahren fallen sie durch Überschneidungen mit der rechtsextremen Szene auf, so beispielsweise 2003 als die Märker das Sommerfest der als Sprachrohr der ‚Neuen Rechten‘ bekannten ‚Jungen Freiheit‘ ausrichteten. „Immer wieder fallen solche Gruppierungen durch ihr sexistisches, homophobes, antisemitisches, militaristisches und völkisches Weltbild auf,“ so Florek.

 

Der ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin fordert die Universitätsleitung auf, diesen Vorfall lückenlos aufzuklären, sich vom Inhalt der E-Mail, den Märkern wie auch anderen studentischen Korporationen zu distanzieren, und sich bei den Studierenden öffentlich zu entschuldigen. Zudem legt der ReferentInnenRat der Universitätsleitung eine Sensibilisierung ihrer MitarbeiterInnen für rechtsextremes, rassistisches, antisemitisches, homophobes, sexistisches und anti-egalitäres Gedankengut nahe – inner- und außerhalb der Universität.


Weitere Informationen zu studentischen Korporationen

erstellt: 09.06.09, 20:55 | geändert: 10.06.09, 11:48 | lesen | nach oben

Studentische Vollversammlung

Mittwoch 10.6. um 14 uhr
Mitte im Audimax
Adlershof im Konferenzraum

Thema: Bildungsstreik

Für die Zeit der VV seid ihr in Lehrveranstaltungen entschuldigt.
erstellt: 07.06.09, 23:39 | geändert: 07.06.09, 23:39 | lesen | nach oben

Bundeskanzlerin muss an HU sprechen

Angela Merkel am 27. Mai um 13 Uhr im Audimax

Jetzt gibt es endlich Eliteuniversitäten und die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich dennoch nicht mit dem Flair geistiger Höchstleistungen schmücken können, sondern für die „Humboldt-Reden zu Europa“ mit der HU als Gastgeberin vorlieb nehmen müssen.

Warum sie nicht an einer angemessen exzellenten Uni sprechen kann, ist uns ebenso ein Rätsel wie die Raumvergabepolitik der HU. Gibt man sich hier doch seit neuestem größte Mühe Parteiveranstaltungen an der Universität zu verhindern. Unter anderem dieses sehr löbliche Anliegen wird jedenfalls vom Öffentlichkeitsreferat der HU vorgeschoben, um absurde Fragebögen, lange Prüfungs- und Bedenkzeiten, sowie Kosten und persönliche Haftung zu rechtfertigen, die Studierende zukünftig in Kauf nehmen sollen, wenn sie sich erdreisten Räume an ihrer eigenen Universität nutzen zu wollen.Vermutlich ohne derartige Schikanen wird die CDU-Politikerin Angela Merkel am 27. Mai um 13 Uhr im Audimax sprechen.

Der RefRat ruft wie immer zu nichts auf, sondern geht davon aus, dass mündige Individuen ihre Kritik selbständig artikulieren können.

Plakat (pdf)

erstellt: 14.05.09, 11:56 | geändert: 26.05.09, 14:21 | lesen | nach oben

Essen bei Frischluft


Heute (Dienstag) um 13:45 startet vor dem Eingang der Mensa Süd (Hauptgebäude) ein Flashmob, welcher sich das Ziel gesetzt hat, die Einnahme des Essens im Innenhof durchzusetzen.

Der ReferentInnenrat unterstützt dieses Anliegen und ruft zur zahlreichen Beteiligung auf!

Dieses ist seit mehreren Wochen nicht mehr möglich, da sich angeblich die Leitung der HU bei der Mensa über das herumliegende Geschirr beschwerte. Das Präsidium verneinte im AS allerdings eine derartige Beschwerde.

Verwiesen sei hier nochmal auf die Stellungnahme des ReferentInnenrates zu diesem Thema, zu finden unter http://www.refrat.de/article/news.12.html?1240316008 .


erstellt: 28.04.09, 01:27 | geändert: 12.05.09, 12:44 | lesen | nach oben

Essen in der Sonne?

Es ist Sommersemester, das Wetter ist wieder schön und vielen von euch wird schon aufgefallen sein, dass das bisher übliche Essen im Innenhof plötzlich am Mensapersonal scheitert.

erstellt: 21.04.09, 14:05 | geändert: 21.04.09, 14:13 | lesen | nach oben

Auftakt zum Berliner Bildungsstreik 2009

Über 400 Teilnehmer_innen bei studentischer Vollversammlung an der Humboldt-Universität


Pressemitteilung des ReferentInnenrates vom 5. Februar 2009:

Am Mittwoch, den 4. Februar 2009, fand eine Vollversammlung der Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Mit etwa 400 Teilnehmer_innen bewerteten die Veranstalter_innen die Vollversammlung als vollen Erfolg. Die Studierenden diskutierten über ihre derzeitige Studiensituation und über verschiedene Möglichkeiten des Protests. Schwerpunkte waren der Bologna-Prozess, die Finanzmisere der Berliner Hochschulen, der Abbau von Demokratie und Mitbestimmung an den Hochschulen und die Vorbereitung des Bildungsstreiks 2009. Im Anschluss arbeiteten noch viele Studierende in Arbeitsgruppen weiter.

So wurde beispielsweise die Einstein-Stiftung kritisiert. Diese verhindert die Mitbestimmung akademischer Gremien bei Fragen der zukünftigen Forschungsentwicklung. Die inner-universitären Entscheidungswege über die zukünftige universitäre Struktur werden durch die externen Entscheidungen über die Förderung von Spitzenforschung ausgehebelt. Zugleich wird die Grundfinanzierung der Berliner Hochschulen immer knapper. Trotz der gegenteiligen Bekundungen des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, J. Zöllner, rechnen die Studierenden mit der Streichung von 50 bis 80 Lehrstühlen im kommenden Sommer.

Auch die Studienbedingungen wurden kritisiert. Tobias Roßmann, Referent für Lehre und Studium des Referent_innenrates, stellte dar, wie verschiedene Regelungen, z.B. die Zwangsberatung, insbesondere darauf zielen sozial schwache Schichten vom Studium auszuschließen.

Die Situation der Studierenden wurde in mehreren Gastbeiträgen in einen größeren gesellschaftlichen Kontext gestellt. Ein Vertreter der Landesschüler_innen-Vertretung solidarisierte sich mit den Studierenden und rief zu gemeinsamen Protesten auf. Ein Mitorganisator der Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft!“ stellte die Sparmaßnahmen im Bildungsbereich in den Kontext der Weltwirtschaftskrise. Er wies auf den Widerspruch hin, dass derzeit dreistellige Milliardenbeträge aufgebracht werden, um die Schulden von Banken und Unternehmen zu decken, obwohl die öffentliche Infrastruktur – dabei auch das Bildungssystem - seit über 20 Jahren mit dem Argument der „leeren Kassen“ kaputt gespart worden ist. Die bundesweite Demonstration wird am 28.3. in Berlin und Frankfurt am Main stattfinden.

Die Vorbereitungsgruppe des Bildungsstreik 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin hatte die Vollversammlung inhaltlich gestaltet. Bereits jetzt wird in mehr als 20 Städten eine bundesweite Protest- und Aktionswoche organisiert. Vom 15. bis 19. Juni werden Studierende gemeinsam mit Schüler_innen, Lehrer_innen, Hochschul-Angestellten und weiteren Betroffenen öffentlichen Druck gegen die verstärkte soziale Ausgrenzung, Privatisierungen, die abnehmende Qualität der Lehre und den massiven Leistungs- und Konkurrenzdruck an den Hochschulen aufbauen.

Die Gruppe hat auch eine Zeitung zum Bildungsstreik herausgegeben, die im RefRat abgeholt werden oder unter ak_hopo@web.de kostenlos bestellt werden kann.

Jan Latza von der Vorbereitungsgruppe des Bildungsstreiks erklärte: „Mit dem Bildungsstreik werden wir in der Zeit vor den Bundestagswahlen Druck auf politische Entscheidungsträger_innen entfalten und gleichzeitig neue Formen der Solidarität entwickeln. Viel zu wenig Studierende lehnen sich bisher gegen die desolaten Zustände an der Universität auf. Gegen Leistungsdruck und Vereinzelung werden wir aber nur gemeinsam, im Bündnis mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, etwas ausrichten können. Die Vollversammlung heute war dafür ein guter Anfang.“

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Studierende an der Vollversammlung teilgenommen haben und hoffen, dass im Rahmen des Bildungsstreiks viele Studierenden gegen den neoliberalen Umbau der Hochschulen aktiv werden.“ sagte Lena Müller, Mitglied des Referent_innenRates.

Links: Bildungsstreik in Berlin | Bildungsstreik bundesweit

erstellt: 05.02.09, 21:46 | geändert: 05.02.09, 21:53 | lesen | nach oben

Vollversammlung aller Studierenden der Humboldt-Universität

Mittwoch | 4. Februar 2009 | 16 Uhr (c.t.)
Vollversammlung im Audimax (Hauptgebäude, Unter den Linden 6)

für Adlershof: Live-Übertragung in Raum 1-02 im Lehrgebäude Physik/Chemie


Aufruf des Vorbereitungskreises zum Bildungsstreik an der HU:
erstellt: 28.01.09, 17:31 | geändert: 05.02.09, 22:01 | lesen | nach oben

"Es muss demokratisch aussehen"*

...das ist das Fazit, dass die Studentischen Vertreter_innen aus der Sitzung des Akademischen Senates(AS) am vergangenen Dienstag ziehen müssen.

Beispiele der Abschaffung von demokratischer Mitbestimmung zogen sich durch die gesamte fünfstündige Sitzung.

Die spannenden Fragen waren (und sind es immer noch, denn Antworten gab es keine):
Wie möchte die Humboldt-Universität ihren nächsten Strukturplan erstellen? Und möchte Sie das überhaupt noch selber machen?
Was ist an der Philosophischen Fakultät III passiert und wieso scheint das im AS außer den Studis niemanden zu interessieren?
Was für ein Bild von Demokratie soll den Studierenden eines 18000€ teuren Masterstudienganges vermittelt werden?
und natürlich:
Wieso schafft es der Präsident nicht seinen Terminplaner so zu strukturieren, dass er bei wichtigen Diskussionen anwesend ist (Vielleicht ist es ja Absicht)?

Die gesamten ersten zwei Stunden der Sitzung beschäftigten sich mit dem Präsidium. Dieses hatte ein Programm vorgelegt, das ihr euch hier:
http://www.hu-berlin.de/ueberblick/leitung/dok/programm_praes durchlesen könnt (-stellt aber den Brechkübel vorher bereit..).
Das Programm hatte die Offene Linke dazu bewogen einen Antrag einzubringen, der ein transparentes und demokratisches Verfahren bei der Strukturplanung sicherstellen sollte – denn das Programm legt neben ganz vielen anderen Dingen, die uns ärgern, auch nahe, dass demnächst der Präsident mehr oder weniger alleine entscheidet, wer bleibt und wer geht.
Die Gremein dürfen dem dann nur noch formal zustimmen.

Die Abstimmung über unseren Antrag wurde irgendwie verhindert- der Geschäftsordnung entsprach das zwar nicht, aber das kommt schon mal vor im AS...
 
Und schon sind wir bei der Philosophischen Fakultät III; da erhalten wir nämlich schon mal einen Einblick, wie Strukturplanungen in Zukunft so ablaufen könnten. Denn nachdem unser Antrag  vom AS boykottiert wurde, spricht nichts gegen eine Wiederholung dieses Vorgehens.
Folgendes ist dort passier:
Dass Studis nicht an den Planungen teilhaben durften, ist eigentlich schon ein Skandal; aber für die Neugliederung des Institutes für Kultur- und Kunstwissenschaften wurden auch die betroffenen Professor_inn_en nicht gefragt, sondern erst Tage vor der abschließenden Entscheidung im Fakultätsrat über ein „Ergebnis“ informiert, an dem sie auch nicht mehr rütteln durften.

Und dann gab es noch den Tagesordnungspunkt „Master of Public Policy“:

Bei diesem geplanten Studiengang handelt es sich um einen weiterbildenden kostenpflichtigen Master-Studiengang. Hier soll zukünftig für 18 000€ eine Ausbildung verkauft werden, die die Absolvent_innen befähigen will,
ihre politischen Ziele gesellschaftlich durchzusetzen. Bei diesem Studiengang handelt es sich um ein Ausbildungs-Angebot für Lobbygruppen und Unternehmen, die dort ihr eigenes Führungspersonal für viel Geld ausbilden lassen werden. Dieses soll hier also lernen die Unternehmens-Ziele so zu verkaufen, dass sie „demokratisch aussehen.“

Die Einführung scheiterte vorläufig an einem Gruppenveto der Studierenden, dieses hat aber nur aufschiebende Wirkung; bei der nächsten Sitzung wird die Einführung wohl beschlossen werden.

Soweit unser kleiner Kurzbericht. Ausführlich findet ihr die Vorgänge der Sitzung in unserem Bericht beschrieben (s.u.). Aktuelle Infos findet ihr regelmäßig auf der Seite des RefRates http://www.refrat.de oder dem Gremienblog http://www.hu-berlin.blogspot.com/


* „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alle Fäden in der Hand haben“
- Walter Ulbricht über die politische Neustrukturierung der sowjetischen Besatzungszone



Anhang
ausführlicher Bericht der Studierenden
Nichtabgestimmter Antrag der Offenen Linken zu Top4/Strukturplanung
PM des Referates für Hochschulpolitik
Stupa-Beschluss zu Public-Policy
LSK-Beschluss zu Public-Policy





erstellt: 13.12.08, 17:58 | geändert: 13.12.08, 17:59 | lesen | nach oben

Einladung an alle Studierenden zur nächsten Sitzung des Akademischen Senates

In der nächsten AS-Sitzung am 9.12. 2008 ab um 9 Uhr im Senatssaal (also Hauptgebäude, Treppe hoch, Flügeltüren) steht so einiges auf der Tagesordnung:
Es geht unter anderem um das „Programm des Präsidiums“ (findet ihr unter http://www.hu-berlin.de/ueberblick/leitung/dok/programm_praes ), dann um die „Vorbereitung der Strukturplanungen“ (das heißt im Klartext: die Umsetzung von Kürzungen) und außerdem um die Einführung eines Weiterbildenden kostenpflichtigen Studienganges, dem Master of Public Policy, zu dem das Studierendenparlament am 17.11.2008 unter anderem Folgendes beschlossen hat:
„Bei dem in diesem Studiengang vermittelten Wissen handelt es sich um die Befähigung zur Entwicklung und Durchsetzung von politischen Zielen innerhalb der Gesellschaft. Dieser Wissenserwerb wird nur einer Minderheit (die sich 18 000€ für eine zweijährige Ausbildung leisten kann) ermöglicht. Da es aber in einer demokratischen Gesellschaft jedem gleichberechtigt möglich sein sollte politische Ziele zu entwickeln und durchzusetzen, sollte gerade dieses Wissen auch allgemein zugänglich sein.“

Im Programm des Präsidiums wird unter dem Punkt „Profilbildung“ das Zusammenkürzen der HU auf wenige Exzellenz-Fächer zum regelrechten Ziel erklärt. Der Text bezieht sich außerdem auf Universitäts-Gremien, die nicht existieren, beispielsweise einen Beirat, der in der Verfassung der HU nicht vorgesehen ist und auch dessen Einführung auch durch keinen Beschluss der demokratischen Gremien  gedeckt ist; dennoch ist nach unserem Kenntnisstand der Präsident bereits dabei Personen für die Besetzung dieses Beirates anzufragen, also Fakten zu schaffen.

Darüber hinaus werden wohl noch weitere Themen zur Sprache kommen, wie das Intransparente Vorgehen bei der Einführung der Integrativen Research Institutes (IRIs). Diese sollten eigentlich in auch mit Studierenden besetzten Arbeitsgruppen erarbeitet werden; die Studentischen Mitglieder dieser Gruppen wurden jedoch schon seit mehreren Monaten nicht mehr über den Fortschritt der Planungen informiert.

Zum Runterladen:
Die Tagesordnung zum nächsten AS
Die Einladung zum Nächsten AS
Die Vorlage zur Einführung des Weiterbildenden Studienganges Public Policy für den AS
und
Beschluss der Kommission für Lehre und Studium zu Public Policy
erstellt: 04.12.08, 18:07 | geändert: 04.12.08, 18:07 | lesen | nach oben

Studieren ohne Grenzen

Studieren ohne Grenzen ist eine neue Initiative des ReferentInnen Rat. Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Umsetzung eurer Ziele und Projekte.

Für mehr Informationen: http://www.studieren-ohne-grenzen.org/

erstellt: 03.12.08, 14:04 | geändert: 03.12.08, 14:04 | lesen | nach oben

Uni-Präsident instrumentalisiert Antisemitismus-Vorwurf

Pressemitteilung vom 21. November 2008

Der ReferentInnerat (gesetzlich AStA) der Humboldt-Universität zu Berlin kritisiert den Umgang des HU-Präsidenten Markschies mit der bei den Bildungsprotesten am letzten Mittwoch beschädigten Ausstellung „Verraten und Verkauft – jüdische Unternehmen in Berlin 1933–1945“. Mit allen Mitteln hatte Markschies versucht, die Beschädigung als geplanten antisemitischen Akt der Demonstrierenden darzustellen. „Den Vorwurf des Antisemitismus benutzt Herr Markschies dabei vor allem zur Selbstdarstellung und zur Diskreditierung der Forderungen nach mehr sozialen und demokratischen Rechten im Bildungssystem, für die das „Bildungsblockaden einreißen“-Bündnis steht“, sagt Jan Latza vom ReferentInnenrat der HU. Bisher ist Markschies nach Einschätzung des ReferentInnerates nicht mit engagiertem Auftreten gegen Antisemitismus an der Universität aufgefallen: Die Kritik daran, dass im Februar 2008 dem für seine antisemitischen Äußerungen umstrittenen Martin Walser ein Podium an der HU geboten wurde hat er ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass – trotz Kritik - auch zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt noch zwei Porträts von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP vor dem repräsentativen Senatssaal im Hautgebäude hängen. Jan Latza bemerkt dazu: „Beim Engagement gegen Antisemitismus misst Herr Markschies offensichtlich mit zweierlei Maß. Bei salonfähigem Antisemitismus drückt er die Augen zu, während er die Schülerproteste pauschal kritisiert.“
Bereits kurz nach der Demonstration hatte der ReferentInnenrat den entstandenen Schaden an der Ausstellung verurteilt und sich an der Wiederherstellung beteiligt. „Mit den Veranstaltern werden wir uns kritisch aber solidarisch auseinandersetzen, denn für ein Bündnis mit demokratischem und antifaschistischem Selbstverständnis müssen solche Ereignisse Konsequenzen haben“, betont Jan Latza.
In der medialen Berichterstattung ist durch den Schaden an der Ausstellung der große Mobilisierungserfolg mit bundesweit 100.000 Streikenden Schülerinnen und Schülern, davon 10.000 in Berlin, weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. „In der Auseinandersetzung für gute Bildungsbedingungen und ein demokratisches Bildungssystem haben wir die gleichen Interessen wie die Schülerinnen und Schüler. Die Forderung nach der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und das Eintreten gegen Elitenbildung und soziale Auslese an Hochschulen gehören zusammen, deswegen werden wir versuchen diese Proteste auch wieder an die Universitäten zu tragen“, so Jan Latza.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der
Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
erstellt: 21.11.08, 18:16 | geändert: 09.12.10, 21:36 | lesen | nach oben

Stellungnahme des ReferentInnenRats am 18. November im Akademischen Senat

Pressemitteilung vom 18. November 2008

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

Am 12. November hätte ich nicht in der Haut jener DemonstrationsteilnehmerInnen stecken wollen, die versucht haben, die Ausstellung „Verraten und Verkauft“ zu schützen; nicht in der Haut der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Protestierenden in den Weg gestellt haben; und nicht in Ihrer Haut, Herr Präsident.
Gerade in der Situation einer direkten Bedrohung - und in einer solchen Situation ist nie ganz klar, welche Wendung die Ereignisse noch nehmen können - gerade in dieser bedrohlichen Situation haben Sie mit der Entscheidung gegen die Räumung Augenmaß bewiesen.

Sie haben in der Diskussion am gestrigen Abend von Entschuldingsstrategien gesprochen, kritikwürdigen Entschuldigungsstrategien. Ich möchte ein paar Worte dazu sagen. Zuerst einmal: Der Übergriff auf die Ausstellung ist nicht entschuldbar. Unter keinen Umständen. Die sofortige distanzierende Erklärung des RefRates und die angebotene, am Samstag umgesetzte Unterstützung der Wiederherstellung der Ausstellung durch Mitglieder des RefRates macht die Haltung des Gremiums zu diesem Vorfall hoffentlich deutlich.
Umso befremdlicher finde auch ich die im Artikel der Jerusalem Post [vom 14. November] zitierten Äußerungen zweier Sprecher der Demonstrationsorganisation. Was diese bewog, die Frage nach möglichen Motiven der kolportierten „Scheiß Israel“-Aussage unberufen mit einer Generalkritik an der staatlichen Existenz Israels zu beantworten, bleibt allein ihr Geheimnis. Ich denke, dass ich der abgestimmten RefRat-Stellungnahme insofern vorgreifen darf, dass wir nicht über die verqueren Gedankengänge eines Teilnehmers einer 10.000-köpfigen Demonstration spekulieren können und wollen.
Nebenbei bemerkt, wenn ich dieser Person habhaft werden könnte, würde diese zwischen dem Angebot einer Ohrfeige und alternativ einer Geschichtsstunde wählen können. Eine Geschichtsstunde deshalb, weil die Äußerung an diesem Ort, zu diesem Anlass, auf verstörende Weise, in gewissermaßen spiegelverkehrter Logik genau den richtigen Zusammenhang herstellt. Israel gibt es nicht zufällig, sondern weil z.B. die in der Ausstellung dargestellten Menschen nur in diesem Staat, Israel, bedingungslosen Schutz erhalten würden. Auf den Staat, dem sie ihr Vertrauen davor gegeben haben, konnten sie - die Geschichte ist zumindest
in diesem Raum bekannt - ja nicht zählen.
Das sehen als AntizionistInnen getarnte AntisemitInnen nicht, das wollen sie nicht sehen, egal ob sie von links oder rechts kommen.

Es wird Sie wenig überraschen zu hören, dass ich politisch eher dem linken Spektrum angehöre - ich bin als RefRat-Vertreter hier. Umso mehr beschäftigt mich die linke Spielart des Antisemitismus. Er ist eines der größten Probleme einer sich radikal und tabubrechend gerierenden  Linken, die dabi jedoch, und das dürfen wir nicht vergessen, eigentlich nur eine in der Bevölkerung ziemlich verbreitete Geisteshaltung widerspiegelt. Die einschlägigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen sprechen je nach Befragungsmuster von rund 15% oder sogar bis zu 25% der Befragten, die antisemitische Grundeinstellungen erkennen lassen.
Umso schwieriger ist es, einfach mit dem Finger auf die eventuell antisemitischen Schülerinnen und Schüler zu zeigen. Sie sind die Kinder ihrer Eltern, die SchülerInnen ihrer LehrerInnen - und vielleicht bald die StudentInnen ihrer ProfessorInnen. Ein gesellschaftlicher Querschnitt also. Im Guten, wie im Schlechten. Die Aufgabe, mit diesem Problem fertig zu werden, ist unser aller Verantwortung, genauso wie Wolfgang Thierse es gestern Abend in de Diskussion formuliert hat.

Und wo wir gerade bei diesem Thema sind: Mit welchen Lorebeeren schmückt sich eigentlich die Universität, wenn vor dem Senatssaal die Porträts von zwei NsdAP-Mitglieder hängen, zweier Menschen also, denen zumindest eine gewisse Toleranz gegenüber antisemitischen Tendenzen unterstellt werden darf. Einer, Werner Otto Theodor Forssmann war sogar Mitglied der SA.
Oder, um ein aktuelleres Beispiel anzubringen: Schmerzlich vermisst hab ich eine anerkennende Stellungnahme des Unipräsidenten für die im Februar diesen Jahres, wohlgemerkt: friedlich dagegen Protestierenden, dass mit Martin Walser ein - immerhin salonfähiger - Antisemit an der Humboldt-Universität ein Podium bekommen hat.
Was genau ist eigentlich die von dieser Bigotterie ausgehende Botschaft?
Dass AntisemitInnen willkommen sind, solange sie sich zu benehmen wissen und kein Toilettenpapier im Innhof verteilen oder doch wenigstens einen Nobelpreis gewinnen? Sobald sie aber an unsere Bürotüren hämmern, dann ist das, wie in der Jerusalem Post zitiert, grade so, wie am Anfang der Nazizeit.

Ebenfalls in der Jerusalem Post werden Sie dergestalt zitiert, dass der Angriff der vergangenen Woche wegen der guten Beziehungen der Uni zu Israel stattgefunden habe. Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es sich schlicht um einen - ja - gezielten Angriff auf die Universität, mit einem – ja - mutmaßlich antisemitisch motivierten Zwischenfall gehandelt hat. Ihnen aber genügt es nicht, den Antisemitismus anzuprangern und festzuhalten, dass die Erinnerung an die jüdischen Geschäftsleute, von denen auf den Tafeln im Foyer die Rede ist, besudelt wurde. Nein, dieses Haus, sie persönlich, Herr Präsident, müssen Opfer des antisemitischen Übergriffs gewesen sein.

Das Ross, Herr Präsident, auf das Sie sich da gerade schwingen wollen scheint mir doch ein wenig zu hoch für Sie zu sein.
Mit Verlaub.
erstellt: 21.11.08, 18:15 | geändert: 09.12.10, 21:34 | lesen | nach oben

Pressemitteilung zum Bildungsstreik am 12.11.2008

Pressemitteilung vom 12. November 2008

Heute am 12. 11. 2008 haben sich mehrere tausend Schüler_innen, Studierende und Auszubildende um 11Uhr am Roten Rathaus versammelt, um gegen die katastrophalen Zustände im Bildungssystem und weitere Kürzungen im Bildungsbereich zu protestieren.
Ihr Demonstrationszug führte sie auch an der Humboldt-Universität vorbei. In einer spontanen Aktion wurde der Senatssaal und weitere Vorlesungssäle der Universität aufgesucht. Der Unmut der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden ging nicht spurlos an der Humboldt-Universität vorbei. Es kam zu Ausschreitungen, in denen Teile des Hauptgebäudes stark in
Mitleidenschaft gezogen wurden.
So  hat es leider auch die Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in Berlin von 1933-1945 „Verraten und Verkauft“ getroffen. Die Vertreter_innen der verfassten Studierendenschaft bedauern dies zutiefst. „Obwohl der ReferentInnen Rat zu dieser Demonstration mit aufgerufen hat und bei allem
Verständnis für die Forderungen der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden, ist die Zerstörung der Ausstellung zu jüdischen Unternehmen nicht hinnehmbar“ sagte Johannes Roeder Mitglied des Referentinnen Rats.
Dem ReferentInnen Rat ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ausstellung wieder hergestellt wird und bietet dafür seine Hilfe und Unterstützung an.


erstellt: 12.11.08, 18:59 | geändert: 09.12.10, 21:33 | lesen | nach oben

Wahlbekanntmachung

Am 27. und 28. Januar 2009 finden an der Humboldt-Universität zu Berlin die Wahlen zum 17. StudentInnenparlament statt.

Mehr unter:
http://www.refrat.de/wahlen/2009/
und
http://www.refrat.de/wahlen/2009/wahlbekanntmachung0809.pdf
erstellt: 28.10.08, 19:43 | geändert: 28.10.08, 19:45 | lesen | nach oben

StudKal und AVV

Der StudKal(= Studi-Kalender) und das AVV (= das Alternative VeranstaltungsVerzeichnis) sind endlcih da, und können nun im RefRat abgeholt werden!

freut euch!
alles natürlich wie immer kostenlos!
erstellt: 15.10.08, 11:15 | geändert: 15.10.08, 11:15 | lesen | nach oben

Allgemeine Rechtsberatung Termine für Oktober und November 2008

immer Mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Monbijoustrasse 3 im Raum 5

01.10. RA Sven Lindemann             RA Volker Gerloff
(Strafrecht, Zivilrecht)                  (AusländerInnenrecht)

08.10. RA Stefan Markschläger
(Zivilrecht, Arbeitsrecht,
Familienrecht)

15.10. RA Benjamin Raabe
(Zivilrecht, Mietrecht,
Verwaltungsrecht)

22.10. RA Ols Weidmann
(Strafrecht, Zivilrecht)

29.10. RA Sven Lindemann
(Strafrecht, Zivilrecht)

05.11. RA Stefan Markschläger     RA Volker Gerloff
(Zivilrecht, Arbeitsrecht,             (AusländerInnenrecht)
Familienrecht)
12.11. RA Ols Weidmann
(Strafrecht, Zivilrecht)

19.11. RA Benjamin Raabe
(Zivilrecht, Mietrecht, Verwaltungsrecht)

26.11. RA Sven Lindemann
(Strafrecht, Zivilrecht)

(eine telefonische Beratung ist leider nicht möglich!)
erstellt: 30.09.08, 11:28 | geändert: 15.10.08, 11:16 | lesen | nach oben

Elternversammlung am 28.10.2008

Die Elternversammlung zur Wahl eineR NachfolgerIn für das Referat Studieren mit Kind(ern) in den Räumen der "Humbolde" (Monbijoustr.3) findet am Di, 28.10.2008, 19.00 Uhr statt! Zahlreiches Erscheinen von Studierenden (Eltern) ist sehr gewünscht...
erstellt: 28.09.08, 22:05 | geändert: 28.09.08, 22:06 | lesen | nach oben

Kommt mit nach Dresden!

Am 22.10. wollen wir euch einladen mit uns nach Dresden zu fahren, denn der Gipfel ruft:

Video: http://de.youtube.com/watch?v=-bKLuphY4o8
mehr: www.bildung2008.de.vu oder demnächst hier!
erstellt: 28.09.08, 22:00 | geändert: 19.10.08, 14:17 | lesen | nach oben

Bundesweite SchülerInnen-Konferenz - Kostenlose und gute Bildung

10.10. bis 12.10. in der Technischen Univerisität Berlin

Die miserablen Bedingungen im Bildungswesen führen nicht nur zu Frust –
sondern endlich auch zu Widerstand! Bundesweit streikten 40.000
SchülerInnen im Mai und Juni. mehr: http://www.schulaction.org/

Studis sind herzlich eingeladen!
erstellt: 28.09.08, 21:54 | geändert: 29.09.08, 17:30 | lesen | nach oben

Studienplatzklage

Ihr wollt euch auf einen Studienplatz einklagen? Das sollte auch dieses Jahr möglich sein. Dazu solltet ihr Kontakt mit dem Referat für Lehre und Studium aufnehmen unter www.refrat.de/lust . Dort gibt es eine FAQ, welche die dringendsten Fragen klärt und auch den Einklagereader. Die Sprechzeiten in den Ferien sind Donnerstag 12-15 Uhr und ab dem 17. August Di 14-16 + Do 12-14 Uhr.

Da die Beratung einige Zeit in anspruch nimmt, empfiehlt es sich dringend(!), zu Anfang der Sprechzeit zu kommen! Dann entstehen in der Regel auch keine Wartezeiten.

Bitte kommt erst, nachdem ihr die Ablehnung erhalten habt. Die Hu verschickt ihre Zu- und Absagen voraussichtlich vom 7.-15. August. Das ist zumindest der Plan. Geklappt hat das in noch keinem Jahr so hundertprozentig.
erstellt: 07.08.08, 15:39 | geändert: 21.10.09, 16:55 | lesen | nach oben

Nachteilsausgleich

erstellt: 07.05.08, 02:03 | geändert: 07.05.08, 02:03 | lesen | nach oben

Rückerstattung für S-Bahn-Chaos

Die S-Bahn Berlin hat auf Druck der Studierendenvertretungen der Berliner und Potsdamer Universitäten und Fachhochschulen auch den Studis endlich eine Rückzahlung angeboten. Momentan kann aber noch nichts ausgezahlt werden. Die Darstellung vergangener S-Bahn-Magazine ist dahingehend falsch. Eine Streitfrage bleibt, wer den Verwaltungsaufwand zu tragen hat. Natürlich die S-Bahn, [Update: 16. Dezember] langsam scheint sie das auch einzusehen. Die Verhandlungen laufen weiter, erstmals freundlich.

Updates folgen hier. Von Fragen nach dem aktuellen Stand bitte absehen.

Lies weiter um mehr zu erfahren.
erstellt: 21.10.09, 14:21 | geändert: 25.06.10, 14:48 | lesen | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin