Stellungnahme zum Koalitionsvertrag


SPD, Grüne und Die Linke haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die nächsten 5 Jahre in Berlin geeinigt. Der Abschnitt zur Wissenschaft ignoriert Kernforderungen der Studierendenschaften und auch die absehbare Übernahme des Wissenschaftsressorts durch den regierenden Bürgermeister Michael Müller verheißt nichts Gutes für die Berliner Wissenschaft und ihrer Stellung in der Stadtpolitik in den nächsten 5 Jahren. Das gilt also unmittelbar auch für Lehre und Studium an den Hochschulen.

 

Die Koalition einigte sich, trotz der breiten Ablehnung in den Gremien der Humboldt Universität in den letzten Jahren und ohne jegliche Begründung, auf eine Betonung  der Funktion des_der Kanzler_in, eine Entwicklung, die zu einer noch wirkungsloseren Kontrollmöglichkeit durch die gewählten Gremien der akademischen Selbstverwaltung führen würde, als es derzeit im "Kollegialorgan" Präsidium bereits der Fall ist. Sobald eine wegweisende Entscheidung ansteht, wird diese in der Regel hinter verschlossenen Türen von den Zuständigen in der Leitung getroffen und das beschlussfassende Gremium hat am Ende selten eine andere Wahl, als diese Entscheidung ohne ausreichende Informationslage zu bestätigen. So ist das Lippenbekenntnis zu mehr Mitbestimmung an Hochschulen bei den wichtigen Fragen längst bedeutungslos geworden. Zur Erarbeitung konkreter Vorschläge für die Stärkung der Mitbestimmungsrechte an Hochschulen soll eine Arbeitsgruppe "aus Verwaltung, Studierenden und weiteren Hochschulvertreter*innen" eingesetzt werden. Wir warten jetzt schon gespannt auf unsere Einladung.

 

Zu Workload und Fragen des Studienaufbaus und der Studienorganisation verliert dieser Vertrag kein Wort. Genauso wenig zur jetzt zentral gewordenen Frage der Akkreditierung von Studiengängen. Auch die Forderung einer BAföG Reform und Erhöhung des BAföG Satzes ist für die neue Koalition kein Thema. Dafür fanden sie Zeit, über die Friedens- und Konfliktforschung nachzudenken und kommen zu dem Schluss, dass sie die “kritische Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten, die in einem militärischen Kontext stehen” begrüßen. Soll heißen: keine Zivilklausel, die militärische Forschung an Hochschulen verhindert,  und eine Erweiterung der militärischen Forschung an staatlichen Hochschulen. Was der Zusatz kritisch bedeuten soll ist gänzlich unklar.

 

Geradezu zynisch erscheint der Abschnitt zum Thema uni-assist: “Des Weiteren strebt die Koalition eine Weiterentwicklung von uni-assist an, damit alle Studierenden mit internationalem Hintergrund bei der Bewerbung für ein Studium in Berlin sowohl finanziell als auch strukturell nicht benachteiligt werden. Parallel prüft die Koalition Alternativen”. uni-assist, der Verein, der die Bewerbungsunterlagen von internationalen Studienbewerber_innen kostenpflichtig vorprüft, ist kein Hilfsmittel, sondern eben die Form, wie internationale Bewerber_innen benachteiligt werden. Deswegen fordern Studierendenschaften schon lange die Abschaffung von uni-assist. Dieser Passus im Koalitionsvertrag stellt einen großen Rückschritt dar, verglichen mit früheren Positionen des Staatssekretärs Steffen Krach oder der Position des Präsidiums der Humboldt Universität, nachdem die Studierendenschaft mehrerer Berliner Unis hierzu einige Überzeugungsarbeit geleistet hatten.

 

Es bleibt nur ein Fazit möglich: Die Koalitionsparteien haben  die Forderungen der Studierendenschaften Berlins ignoriert und dabei kam ein zwischen inhaltsloser und regressiver Politik schwankendes Papier raus. Die Studierendenschaften werden in den nächsten 5 Jahren weiter eine Abschaffung von uni-assist, eine Einführung der Zivilklausel und einen Abbau der militärischen Forschung, mehr echte Mitbestimmungsrechte und eine offene und diskriminierungsfreie Hochschule fordern. Schade, dass wir das, wie üblich, nicht mit der Landesregierung, sondern wohl gegen sie machen werden. 

erstellt: 18.11.16, 12:01 | geändert: 18.11.16, 12:08 | lesen | nach oben

Zurück in die Zukunft mit KMK & VG Wort: Digitalisierung? Nun doch nicht.

Berlin wird nicht die digitale Hauptstadt werden. Eine Lesemaut verhindert die Digitalisierung von Studium und Lehre in Berlin und ganz Deutschland.

Ab dem 1.1.2017 werden nach aktuellem Stand die Möglichkeiten, Studierenden auf legale Weise Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen, deutlich eingeschränkt. Die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben sich auf einen neuen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen von wissenschaftlicher Literatur nach § 52a UrhG an öffentlichen Hochschulen verständigt. Dieser sieht aufwendige und kostenintensive Einzelabrechnungen für die Bereitstellung digitaler Lehrinhalte vor, wie sie die VG Wort nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs zu § 52a UrhG (BGH, Az.: I ZR 84/11) aus dem Jahr 2013 verlangen darf. Bisher erfolgte eine Vergütung urheberrechtlicher Ansprüche über eine Pauschale.

Die ganze Pressemitteilung des Refrats und der LAK Berlin zum Thema VG Wort könnt ihr hier weiterlesen: https://lak-berlin.de/zuruck-in-die-zukunft-mit-kmk/

 

 

erstellt: 08.11.16, 15:36 | geändert: 08.11.16, 15:36 | lesen | nach oben

Semesterticketverhandlungen: Offener Brief der Studierendenschaften an den VBB

Sehr geehrte Frau Henckel (Geschäftsführerin der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH),
Sehr geehrte Frau Jesse (Vorsitzende des VBB-Aufsichtsrates),
Sehr geehrter Herr Gaebler (stellv. Vorsitzenden des VBB-Aufsichtsrates),
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns heute als Vertreter_Innen der Studierenden der öffentlichen Hochschulen der Bundesländer Berlin und Brandenburg an Sie, um sicherzustellen, dass wir mit unseren Anliegen Gehör finden.

Wie Sie sicher wissen, finden alle drei Jahre Verhandlungen zu den Semesterticketverträgen zwischen den Verfassten Studierendenschaften der beiden Bundesländer, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH und den beteiligten Verkehrsunternehmen statt. Dabei kam es in den Vorjahren wiederholt, gleich zu Beginn, zu Verstimmungen, da von seiten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH im Aufsichtsrat einseitig Beschlüsse über die Höhe der für das Semesterticket zu entrichtenden Beträge gefasst wurden, statt diese in Verhandlungen mit den Vertreter_Innen der Verfassten Studierendenschaften auszuhandeln.

Diese Verstimmungen bekamen zuletzt zunehmende Nahrung durch den Umstand, dass die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) sich zur Berechnung, der zu entrichtenden Beträge nach wie vor auf das aus unserer Sicht fragwürdige und zweifelhafte Gutachten der Universität Kassel aus dem Jahr 2004 stützt. Dieses Gutachten arbeitet mit Annahmen über das Verkehrsverhalten von Studierenden, die damals schon fraglich waren und heute als hoffnungslos überholt gelten müssen.

Nach einem ersten Telefonat Ende Juni, bei dem wir erfuhren, dass es kein neues Gutachten gibt und der VBB plane, sich im Herbst mit dem Thema "Zukunft Semesterticket" zu beschäftigen, forderten wir per E-Mail, gesendet vom Referat für Umwelt und Mobilität im Allgemeinen Studierendenausschuss der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, uns in die vorgesehenen Tarifgespräche einzubeziehen und boten die Zusammenarbeit bei der Ausschreibung eines neuen Gutachtens an, um endlich zu einer von allen Beteiligten akzeptierten Datengrundlage zu gelangen.

Nachdem wir nun der Tagespresse mehrfach Spekulationen und Informationen über die Nahverkehrstarifentwicklung in den Bundesländern Berlin und Brandenburg entnehmen konnten, haben wir Sorge, mit unserer berechtigten Forderung und unserem Angebot zur Zusammenarbeit - erneut - nicht gehört zu werden. Um dem Nachdruck zu verleihen, wählen wir nun das Mittel des Offenen Briefes und hoffen, von Ihnen baldigst in weitere Termin- und Gesprächsplanungen einbezogen zu werden.

Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an das Öffentlichkeitsreferat vom AStA der TU Berlin, Straße des 17 Juni 135 (TU Hauspost: Sekr. TK 2), 10623 Berlin, presse@asta.tu-berlin.de.

In Erwartungen Ihrer Antwort verbleiben wir,

Vertreter_Innen der Verfassten Studierendenschaften der Bundesländer Berlin und Brandenburg
RefRat (gesetzl. AStA) der Humboldt-Universität zu Berlin
AStA der Beuth-Hochschule für Technik Berlin
AStA der Technischen Hochschule Brandenburg
StuPa TU Berlin Fachausschuss "Verkehrskonzept und Semesterticket"
StuPa UdK Berlin Kommission Semesterticket
AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin
AStA der Freien Universität Berlin

erstellt: 03.11.16, 13:39 | geändert: 03.11.16, 13:39 | lesen | nach oben

Stellenausschreibung für Beratung Internationale Studierende

Stellenausschreibung für die Beratung für internationale Studierende

Diese Stelle wird gemeinsam von der Humboldt-Universität und dem Studierendenparlament/ Referent_innenRat ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um eine Stelle mit Beratungstätigkeit in Mitte und Adlershof und einem Arbeitsaufwand von 41 Stunden/Monat, die nach dem Tarifvertrag für Studentische Hilfskräfte (StudTV II: 10,98€/Stunde) bezahlt wird. Die Stelle wird für die Dauer von zwei Jahren ausgeschrieben (auf der Grundlage des WissZeitVG).

erstellt: 05.08.16, 09:20 | geändert: 05.08.16, 09:37 | lesen | nach oben

Aus gegebenem Anlass

Rainbow Flag
erstellt: 14.06.16, 17:31 | geändert: 14.06.16, 17:35 | lesen | nach oben

Access to BAföG for EU citizens significantly facilitated

Access to BAföG benefits for EU citizens studying in Germany has been facilitated significantly since 2015, due to a decree of the federation, based on a decision of the European Court of Justice.

EU students can apply for BAföG, once they have been working for 10 weeks without interruption for an average of at least 12 hours a week. This also goes for students who do freelance work.

The application for BAföG does not have to be filed in the beginning of the studies, but can be made at any time, although of course not before (!) reaching the critical mark of the 10-week-period. This means people who for example are studying in the third semester and until that moment have not (or not officially) worked for 10 weeks à 12 hours, can apply for BAföG as soon as they have fulfilled the 10-week/12-hours-requirement.

erstellt: 04.03.16, 13:27 | geändert: 04.03.16, 13:29 | lesen | nach oben

Ausschreibung Enthinderung 1.4.2016

Hier findet ihr die Stellenausschreibung für die Beratung behinderter und chronisch kranker Studierender - Enthinderungsberatung. Wir suchen ab 01. 04. eine_n neue_n Berater_in.
erstellt: 17.02.16, 10:40 | geändert: 17.02.16, 10:53 | lesen | nach oben

Kinderbetreuung bei den Humbolden

Ab sofort wird ein_e Betreuer_in/Entwicklungsbegleiter_in gesucht.

Ausschreibung als pdf

Achtung: Frist wurde bis 31. August verlängert!
erstellt: 08.02.16, 22:31 | geändert: 27.07.16, 17:58 | lesen | nach oben

Erklärung zur Wahl eines_einer Vize-Präsident_in für Studium und Lehre



Am 22.01.2016 hat das Kuratorium der Humboldt-Universität dem Konzil einen Wahlvorschlag für das Amt des_der Vize-Präsident_in für Studium und Lehre unterbreitet. Vorgeschlagen sind Prof. Michael Kämper-van den Boogart, der Amtsinhaber, und die Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Prof. Julia von Blumenthal. Über die Liste wurde in Abwesenheit der studentischen Mitglieder der Findungskommission entschieden. 


Die Studierenden sind der Sitzung aus Protest gegen die Nichtberücksichtigung der studentischen Kandidatur auf diesen Posten und allgemein studentischer Interessen ferngeblieben. Es entstand der Eindruck, für das Kuratorium seien studentische Kandidat_innen und die Anhörung von Studierenden in dem formalen Rahmen dieses Prozesses eine Zeitverschwendung. Die Arbeit der Findungskommission gestaltete sich auch zunehmend zur Farce und zum reinen Legitimationsmechanismus für das Kuratorium. Wie schon bei der Findung der neuen Präsidentin gab es keine separate Anhörung in der Findungskommission, sondern nur eine gemeinsame Sitzung. Die Anhörung in der Kommission und im Kuratorium wurde darüber hinaus als eine reine Formalität angesehen, da es als selbstverständlich dargestellt wurde, dass die beiden eingeladenen Kandidat_innen auch weiter vorgeschlagen werden würden. Nachdem die studentischen Mitglieder nicht erschienen sind, wurde um eine Erklärung gebeten, worauf eine Stellungnahme abgegeben wurde, auf die keine Antwort erfolgte. Von dem Ergebnis der Sitzung haben die Studierenden also erst mit der Pressemitteilung Kenntnis genommen.


Die Kandidat_innen, die sich am 02.02. beim Konzil vorstellen, sind also Ergebnis eines Findungsprozesses mit vorprogrammiertem Ende, ohne ernsthafte studentische Beteiligung und bei dem nur professorale Mitglieder der HU eine ernsthafte Chance hatten. Von diesen Kandidat_innen, wie von der designierten Präsidentin der HU, Sabine Kunst, wäre eine klare, öffentliche Aussage zu diesem Prozess wünschenswert.


Das Referat für Lehre und Studium

erstellt: 01.02.16, 14:41 | geändert: 01.02.16, 16:44 | lesen | nach oben

Neue HUch


Die neue Ausgabe der HUch, Zeitung der studentischen Selbstverwaltung, ist erschienen und wird am 10. Februar präsentiert. Mehr auf der Seite des Referats für Publikation.

erstellt: 30.01.16, 15:51 | geändert: 30.01.16, 15:53 | lesen | nach oben

Workshop: Sexismus, Homophobie und Männlichkeit im deutschsprachigen Rap im gesellschaftlichen Kontext

Der Input gibt zunächst eine Einführung in die Entstehung von Rap. Anschließend werden Theorien zur Konstruktion von Geschlecht und Männlichkeit erläutert und aufbauend darauf die Bedeutung von Sexismus, Homophobie und Männlichkeit im deutschsprachigen Rap analysiert. Wie können wir die jeweiligen Images und Zeilen deuten? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse wie Rassismus? Abschließend werden Alternativen diskutiert und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

09.12.2015 | HU Berlin, Invalidenstr. 42, Thaer-Institut, H4 | 18:00 Uhr | Eintritt frei

erstellt: 03.12.15, 15:32 | geändert: 04.12.15, 13:22 | lesen | nach oben

Ausschreibung Beratung für internationale Studierende

Zum 01.02.2016 wird eine Stelle ausgeschrieben für die Beratung für internationale Studierende.

Ausschreibung als .pdf
erstellt: 02.12.15, 16:11 | geändert: 02.12.15, 16:11 | lesen | nach oben

Vollversammlung der studentisch Beschäftigten - Neue Tarifinitiative und Lage der Tutor_innen

Der Referent_innenrat der Humboldt-Universität Berlin unterstützt den
Personalrat der studentisch Beschäftigten in dem Vorhaben, den
Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte neu zu verhandeln. Aufgrund der
steigenden Lebenshaltungskosten haben studentische Beschäftigte in den
letzten Jahren effektiv einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres Lohns
verloren. Der Tarifvertrag stammt aus dem Jahre 2003, seine Konditionen
sind den gegenwärtigen Verhältnissen nicht angemessen. Der
Referent_innenrat ruft alle studentischen Beschäftigten und interessierten
Student_innen auf, sich auf der vom Personalrat einberufenen
Vollversammlung zu informieren, ihre Interessen zu artikulieren und sich
politisch zu organisieren. Tarifverhandlungen benötigen eine solidarische
und kämpferische Basis. Die Vollversammlung mit dem Thema »Neue
Tarifinitiative und Lage der Tutor_innen« findet am 20. Oktober um 16 Uhr
im Raum 1072 im Hauptgebäude in Mitte und am 22. Oktober um 15 Uhr im Raum
0’101 im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Adlershof statt. Kommt zahlreich.

https://www.facebook.com/prstudb
erstellt: 19.10.15, 18:21 | geändert: 19.10.15, 18:24 | lesen | nach oben

Klage gegen Studierverbot von Geflüchteten - Musterkläger_innen gesucht!


Wir, der Referent_innenRat (AStA) der Humboldt-Universität zu Berlin, suchen eine Person für eine Musterklage, um gegen das Studierverbot für Geflüchtete vorzugehen. Die Person muss selbst vom Studierverbot betroffen sein. Falls Ihr Interesse habt, meldet Euch bitte schnellstmöglich bei uns unter:

 

Kontakt: web@refrat.hu-berlin.de

erstellt: 26.09.15, 13:33 | geändert: 05.10.15, 13:39 | lesen | nach oben

PM: INNENSENATOR HENKEL VERHINDERT STUDIUM VON GEFLüCHTETEN FüR EIN JAHR

Wie im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin heute klar
wurde, verhindert Innensenator Henkel – trotz gegenteiligem
Senatsbeschluss - auch weiterhin den Hochschulzugang für Geflüchtete. Die
derzeitige Praxis der Berliner Ausländerbehörde, die Henkel untersteht,
stempelt auch in Zukunft fleißig Studierverbote in die
Aufenthaltsgenehmigungen von Geflüchteten.
Damit ist die Aufnahme eines Studium unmöglich. Dabei wäre gerade jetzt
Eile angesagt. Der Beginn des neuen Semesters steht vor der Tür, viele
Fristen für das kommende Wintersemester sind schon abgelaufen.

Tobias Roßmann, Mitglied im Akademischen Senat der HU Berlin, sagt:„"Mit
dieser desaströsen Maßnahme werden Refugees ein ganzes Jahr vom Studieren
abgehalten."

Durch die Umstellung auf Bachelor und Master sowie jahrelange Kürzungen
fängt die überwältigende Zahl der Studiengänge nämlich nur noch zum
Wintersemester an. Ein Einstieg im Sommersemester ist kaum mehr möglich.
Das Studierverbot gilt sogar dann, wenn in dem entsprechenden Fach (z.B.
berlinweit Mathematik, Informatik, Physik uvm.) noch unzählige
Studienplätze frei sind und frei bleiben. Ein Schaden, der in die
Millionen geht.

Tobias Roßmann findet diese Vorgehensweise katastrophal:
"Hier werden freie Studienplätze für die flüchtlingsfeindliche Politik des
Innensenator verschwendet. Bevor Refugees studieren, soll lieber niemand
studieren. Es ist eine Schande! Wenn die Politik es mit dem Studium für
Geflüchtete ernst meint, muss sie ihren Innensenator zurückpfeifen oder
austauschen."

Abschließend empfiehlt Roßmann dem Innensenator: "Henkel sollte sich nicht
in die Bildungspolitik einmischen. Davon hat er nämlich noch weniger
Ahnung als von der Innenpolitik."
erstellt: 04.09.15, 12:28 | geändert: 04.09.15, 12:29 | lesen | nach oben

RefRat Sommerfest

Am Dienstag, den 07.07. , lädt der RefRat ab 16 Uhr herzlichst zum Sommerfest im Innenhof des HU Hauptgebäudes!

erstellt: 01.07.15, 16:07 | geändert: 01.07.15, 16:10 | lesen | nach oben

Resolution des StuPa

Das Studierendenparlament der Humboldt-Universität zu Berlin missbilligt
den sogenannten Aufruf "zu offenem und fairem Dialog" der
Universitätsleitung vom 11.05.2015
erstellt: 17.06.15, 15:24 | geändert: 19.06.15, 17:28 | lesen | nach oben

Wahlen zum 23. StudentInnenparlament der Humboldt-Universität zu Berlin finden am 20. und 21. Januar 2015 statt

Was wird gewählt?
Das StudentInnenparlament (StuPa) der HUB wird jedes Jahr von allen Studierenden neu gewählt. Die 60 Sitze des StuPas werden entsprechend der Stimmenanzahl auf die Listen verteilt. Zur Wahl sind Listen mit mindestens drei KandidatInnen zugelassen.

Wer ist wahlberechtigt?
Jedes Mitglied der HU Berlin mit studentischem Status, das seine/ihre Mitgliedsrechte an der HU ausübt, kann seine Stimme abgeben. In der Regel sind das alle Studierenden, die hier ihre Beiträge zur Studierendenschaft bezahlen, also auch Promovierende und Programmstudierende.

Informationen zu Wahllokalen findet ihr hier

Die Selbstdarstellung der Listen hier
erstellt: 19.01.15, 20:55 | geändert: 19.01.15, 20:55 | lesen | nach oben

Urabstimmung zum Semesterticket 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin vom 11.11.2014 - 13.11.2014

Auf Beschluss des StuPa vom 28. Oktober 2014 findet im Wintersemester 2014/15 wieder einmal eine Urabstimmung zum Semesterticket statt. Rechtliche Grundlage hierfür sind das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG), die Verfassung der HU (pdf), die Wahlordnung der HU (pdf), die Hochschul-Wahlgrundsätze-Verordnung (pdf), die Wahlordnung der Studierendenschaft der HU (pdf) und die Satzung der Studierendenschaft der HU.

Die Urabstimmung findet vom 11. bis 13. November 2014 statt. 

Jedes Mitglied der HU Berlin mit studentischem Status (also auch Promovierende), das seine/ihre Mitgliedsrechte an der HU ausübt, kann seine/ihre Stimme abgeben. Das Wahlberechtigtenverzeichnis wird vom 28. Oktober bis zum 06. November 2014, 15.00 Uhr, während der Sprechzeiten des Studentischen Wahlvorstandes im Büro des ReferentInnenrates öffentlich ausgelegt. Wenn du dir unsicher bist, wo oder ob du abstimmen kannst, besteht in dieser Zeit Gelegenheit zur Einsichtnahme (während der Sprechzeit des Studentischen Wahlvorstandes). 

Die Frist zur Beantragung der Briefwahl ist am 04. November 2014, 15 Uhr abgelaufen. Der Abstimmungsbrief muss bis zum Abschluss der Urabstimmung beim Studentischen Wahlvorstand eingegangen sein oder während der Abstimmung in einem der Wahllokale abgegeben werden. 

Bekanntmachung Für Fachschaften, die selbst Abstimmungslokale anbieten wollen, und Wahlhelfer_innen findet am Montag, 10. November 2014, um 18:00 Uhr im Raum 2103(Hauptgebäude HU, Ostflügel) eine verpflichtende Einführungsveranstaltung statt. Bitte meldet Eure Abstimmungslokale sowie die dafür benötigten Abstimmungshilfsmittel rechtzeitig bei uns an. 

Für Fragen zur Urabstimmung: Studentischer Wahlvorstand unter wahl [at] refrat [.] hu-berlin [.] de oder 030/2093-2614/2603.
erstellt: 05.11.14, 11:45 | geändert: 05.11.14, 11:45 | lesen | nach oben

AusländerInnen-Vollversammlung der Humboldt-Universität

Wie jedes Jahr wird auch dieses Jahr 2014 ein/zwei neues AusländerInnen- und Antirassismus-Referat gewählt.

In Vorbereitung darauf findet am 02.05.2014 um 11:30 in Invalidenstr. 110 Raum 318 eine AusländerInnen-Vollversammlung statt. Dort können sich alle interessierten ausländischen Studierenden als KandidatInnen vorstellen oder sich einfach an der Diskussion beteiligen.
erstellt: 16.04.14, 15:59 | geändert: 20.08.14, 15:49 | lesen | nach oben

Vollversammlung am 30.01. um 16 Uhr im Audimax

Studentische Vollversammlung
Donnerstag, der 30.01.2014 um m16:00 Uhr im Audimax
(im Ostflügel des Hauptgebäudes, über dem Kinosaal)
Massive Kürzungen stehen bevor, eine Fakultätsreform wird gegen die
Mehrheit der Uni-Angehörigen durchgesetzt, ... Wir müssen reden!

Die Haushaltslage der HU ist katastrophal, was sich darin manifestiert,
dass es zu einer faktischen Besetzungssperre kommt. Das bedeutet, dass
viele (für die Lehre notwendige) auslaufende Stellen nicht verlängert und
nicht nachbesetzt werden.
Dadurch werden in der Lehre ganze Schwerpunkte wegfallen, Seminare
bekommen noch mehr Vorlesungscharakter und es wird immer weniger
Wahlfreiheit geben.
Es beginnen nun die Verteilungskämpfe, und es ist wichtig, dass wir uns
austauschen, organisieren und mit den Wissenschaftlichen und Sonstigen
Mitarbeiter*innen solidarisieren!

Kommt zur Vollversammlung!
[Audimax: Hauptgebäude Unter den Linden 6, Ostflügel, vom Foyer aus
über den Hof rechts]
Der Ort ist mit Rollstuhl erreichbar. Die studentische Vollversammlung ist das höchste Gremium der Verfassten Studierendenschaft. Studierenden, die an der Vollversammlung teilnehmen, darf dementsprechend kein Nachteil aus der Teilnahme hieran entstehen.
erstellt: 28.01.14, 16:30 | geändert: 28.01.14, 17:48 | lesen | nach oben

13:15: HU Präsident tritt zurück .. vielleicht

Die Ereignisse im Akademischen Senat überschlagen sich. Nachdem die Vertreter_innen der Studierenden gegen die weitreichende Fakultäts- und Gouvernancereform ein Gruppenveto einlegten, schmiss der Präisdent der HU, Jan Hendrik Olbertz, hin und trat zurück. Zumindest vorerst.


In einer Rede, in der Olbertz die HU als unregierbar hinstellte, geißelte er die Mitbetsimmung der Statusgruppen. Ein studentischer Vertreter sagte noch während der Sitzung: „Wenn man seine demokratischen Rechte wahrnimmt, heißt das heute Unregierbarkeit? Eine Frechheit!“. Das Berliner Hochschulgesetzt räumt den Statusgruppen ein Vetorecht ein, dass jedoch in der nächsten Sitzung überstimmt werden kann. „Es ist einer Demokratie unwürdig, dass diese eine Woche zu einer Unregierbarkeit führen soll? Das hier ist eine Universität und kein Ministerium, in dem Befehle an Beamt_innen weitergegeben werden.“, meinte eine studentische Vertreterin während der Sitzungsunterbrechung auf dem Flur.


Für den Zeitdruck hatte Olbertz selbst gesorgt, als er die Vorlage im geheimen ausgearbeitet hat und sie erst knapp eine Woche vor der ursprünglich angesetzten Abstimmung am 19. 11. 2013, veröffentlicht hatte.


Derzeit laufen Verhandlungen, ob Olbertz nun zurücktritt oder nicht. Seine Bedingung wäre eine Rücknahme des Vetos.


Später mehr.

Kontakt: 030 2093 46665
hopo@refrat.hu-berlin.de
erstellt: 05.12.13, 14:58 | geändert: 01.04.14, 00:02 | lesen | nach oben

Nach Raumentzug: Offener Brief an das Präsidium der HU

Der Offene Brief wurde am 04.12.2013 mit insgesamt 108 Unterschriften versendet!


erstellt: 19.11.13, 16:25 | geändert: 01.04.14, 00:04 | lesen | nach oben

einladung zur studentischen flt*i*vollversammlung


liebe stu_dentinnen*,

am mittwoch, den 6. november 2013 findet um 14.30 Uhr erneut die studentische flt*i*vollversammlung in raum 3103 im hu-hauptgebäude (ostflügel, zweiter stock) statt. sie wählt die refer_entinnen für queer_feminismus des referat_innenrates der hu.

darüber hinaus soll die studentische flt*i*vollversammlung auch ein ort sein, an dem die amtierenden refere_ntinnen euch über ih_re arbeit im vergangenen jahr berichten und dazu befragt werden können, sich initiativen vorstellen, die an unserer uni rund um die themen queer_feminismus, gleichstellung und antidiskriminierung aktiv sind und an dem wir uns austauschen und gemeinsam ins gespräch kommen können.

für fragen, ideen und anregungen meldet euch unter:
queer_fem@refrat.hu-berlin.de

herzliche grüße,
eure r_eferentinnen für queer_feminismus
anna und sonja

erstellt: 04.11.13, 07:56 | geändert: 28.01.14, 17:45 | lesen | nach oben

Ann Stafford verstorben

Wir trauern um unsere Genossin und Kollegin Ann Stafford.

Ein Nachruf von Hans Köbrich vom 29. Oktober 2013
erstellt: 31.10.13, 17:03 | geändert: 31.10.13, 17:04 | lesen | nach oben

Seminar: Rassismus im deutschen Bildungssystem


Liebe alle, das Referat für Anti-Rassismus des Referent_innenRats der HU möchte euch gerne auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen!

Seminar: Rassismus im deutschen Bildungssystem

Wann? 25. bis 27. Oktober 2013
Wo? Audimax und Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6
Veranstalter_in: Antira-Referat der Humboldt-Universität und Afrika-Initiative

Downloads als PDF
erstellt: 23.10.13, 13:33 | geändert: 23.10.13, 13:33 | lesen | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin